25.02.2026 Wohin Alterskontrollen für Social Media führen werden, ist bereits klar erkennbar
Die Verpflichtung zu Alterskontrollen wird die Kontrollmöglichkeiten der IT-Konzerne und Regierungen über die Internetnutzung der Bürger massiv erhöhen. Alle müssen sich ausweisen, bevor sie auf Social Media zugreifen können.
Zwar gibt es die Verheißung, dass die „EU Digital Identity Wallet“ (EUDI), die es ab 2027 geben soll, eine datensparsame Übermittlung ausschließlich der Überschreitung der Altersgrenze ermöglichen wird. Aber das muss zum Einen erst noch implementiert werden, und internationale Vorbilder wecken wenig Hoffnung, dass es tatsächlich so umgesetzt werden wird.
Zum Anderen hat die EUDI selbst große Probleme in Sachen Überwachbarkeit der Nutzer. Sie soll zwar freiwillig sein, aber wenn, wie z.B. die SPD vorschlägt, Minderjährige nur noch über die EUDI der Eltern auf Soziale Medien zugreifen können, wird sie faktisch zur Pflicht.
Auf die vage Verheißung hin, dass es eine datensparsame Möglichkeit der Identifizierung geben werde, darf auf keinen Fall eine allgemeine Identifizierungspflicht beschlossen oder auf den Weg gebracht werden.
Folgendes über die Türkei war am 19. Februar in den Stuttgarter Nachrichten zu lesen:
Weiterlesen => norberthaering.de/propaganda-zensur/alterskontrollen-international
Der Artikel endet mit:
Das geringe Engagement der Regulierer in dieser Hinsicht legt den Verdacht nahe, dass der Jugendschutz nur ein vorgeschobenes Motiv ist, um größere Kontrolle über die Internetnutzer zu erreichen.
„Legt den Verdacht nahe“? Der GröUmfaZ (Größter Umfaller aller Zeiten) verlangt eine Klarnamenpflicht im Internet. Das ist kein „Verdacht“ mehr, sondern die Bestätigung.
#JustMy2Cent
26.02.2026 Die EUDI-Wallet: Bürger auf Knopfdruck
Die EU hat bereits im Jahr 2021 den Grundstein für ein System gelegt, das weit über eine einfache digitale Brieftasche hinausgeht.
Die novellierte „eIDAS-Verordnung“ und die dazugehörige „Architecture and Reference Framework Toolbox“, die seit Juni desselben Jahres in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten entwickelt wurde, sollen offiziell nationale Unterschiede bei elektronischen Identitäten beseitigen und private wie öffentliche Dienste einbeziehen.
Jeder Mitgliedstaat muss bis Ende 2026 mindestens eine „European Digital Identity Wallet“ anbieten, die für alle EU-Bürger, Einwohner und Unternehmen verfügbar ist.
Die Wallet ermöglicht es, nationale digitale Identitäten in einer App zu bündeln, Dokumente anzufordern, zu speichern und zu teilen sowie elektronisch zu signieren. Die offizielle EU-Linie betont dabei stets die volle Nutzerkontrolle und erklärt auf ihrer offiziellen Website:
„Ihre persönlichen Daten erzählen die Geschichte Ihres Lebens, deshalb sollten Sie selbst darüber bestimmen. Genau das sollen die EU Digital Identity Wallets ermöglichen.“
Es heißt, die Daten würden lokal auf dem Smartphone gespeichert und verschlüsselt, es solle kein Tracking und kein Profiling geben, und die geteilten Informationen dürften nicht mit anderen Datenquellen kombiniert werden.
Weiterlesen => apolut.net/die-eudi-wallet-burger-auf-knopfdruck-von-janine-beicht
Wären die Zusagen von Politikern, was angeblich zugunsten der Bürger funktionieren sollte und was selbstverständlich niemals zu Lasten der Bürger gehen sollte, Packpapier, man könnte die Erde mindestens drei mal einwickeln.
#JustMy2Cent