Die Polizei – dein Freund und Helfer

07.02.2026 Mit blauem Auge davongekommen: Auf den Leviathan ist kein Verlass mehr
 
Die Botschaft ist eindeutig: Heute Nacht gehört die Straße uns!
 
In dem Moment tritt eine junge Frau aus dem Haus. Sie trägt einen hellen, beigen Mantel, sauber geschnitten, beinahe elegant. Keine Maske, kein Zögern. Auch sie hält eine Pistole in der Hand, so selbstverständlich wie ein Accessoire. Sie bleibt kurz stehen, schaut nicht in die Runde, sondern nach oben, hebt den Arm und feuert in die Luft.
 
Zehn Schüsse. Schnell hintereinander.
 
Die Hülsen klirren auf die Stufen, Rauch legt sich um sie. Dann dreht sie sich um und verschwindet wieder im Haus. Niemand kommentiert. Niemand widerspricht. Hier sind alle in ihrem Element.
 
Ich filme weiter, keine einzelnen Gesichter, sondern das Gesamtbild, die Inszenierung, die Selbstverständlichkeit, mit der der öffentliche Raum genutzt wird. Dann beschließe ich zu gehen.
 
Ich habe mich kaum von der Gruppe gelöst, da tritt ein älterer Mann, Anfang 50, aus ihr heraus. Eine Brille, ein gespanntes Gesicht, ein Blick, der nicht fragt. Im nächsten Moment ist er bei mir, greift nach meinem Mantel und zieht mich heran, so abrupt, dass jede Distanz sofort verschwindet.
 
„Wallah, gib mir dein Handy.“ Wallah stammt aus dem Arabischen und bedeutet wörtlich „bei Gott“. Im subkulturellen Kontext dient er als sprachliches Verstärkungsmittel, um zu markieren, dass kein Widerspruch geduldet ist.
 
Weiterlesen => berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/berlin-gewalt-stadtbild-kriminalitaet-li.10016245

 

Ich höre immer öfter, dass sich Muslime gegen Gewalt stellen würden, wenn diese von Muslimen begangen würden. Dieser Artikel ist das beste Beispiel dafür, dass das nicht unbedingt der Fall ist und in Zukunft wahrscheinlich sogar noch seltener sein wird.
 
Bevor ich falsch verstanden werde: Das ist menschlich. Man pinkelt nicht dorthin, wo man isst. Außerdem sticht in einer patriarchalisch geprägten Gesellschaft Ober immer Unter.
 
Die Reaktion der eintreffenden Beamten spricht auch Bände.
 
Zum Schluss stellt sich mir dann noch die Frage, wieso der Autor fünfeinhalb Wochen gewartet hat, bis er diesen Artikel schrieb. Und dann noch unter dieser eher merkwürdigen Überschrift.
 
Aber wie man es auch dreht und wendet: In 10 bis 15 Jahren werden wir dieses Land nicht wiedererkennen.
 
#Just;y2Cent

 

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