03.02.2026 „Nicht alles falsch“: BR möchte „Fact-Checking“ selbst gegen wahre Inhalte mit angeblich falscher Themensetzung einsetzen
In wenigen Wochen stehen in Bayern die Kommunalwahlen an, und der öffentlich-rechtliche „Bayerische Rundfunk“ rüstet dafür die „Fact-Checking“-Abteilung auf – dabei will man laut BR-Programmdirektor Information, Thomas Hinrichs, auch gegen vermeintliche Bot-Inhalte vorgehen, die zwar nicht falsch seien, aber offenbar falsche(!) Themen setzen würden.
Hinrichs betonte bei einer Sitzung des BR-Rundfunkrats, dass man auch die Verantwortung habe, die Kommunalwahlen zu einem „Fest der Demokratie“ zu machen.
Fest unserer Demokratie! Unserer!! Bitte, so viel Zeit muss sein.
Man habe bei den Kommunalwahlen 2025 in Nordrhein-Westfalen mitbekommen, dass „25% bis 30% der Dinge, die im Netz auftauchen“, von Bots generiert seien.
Gleichzeitig betonte er: „Die sind nicht alle falsch, aber damit können die natürlich Themen setzen, über die die Leute dann reden wollen.“
Ist das nicht entsetzlich, dass in einer Demokratie Menschen Themen setzen, über die sie reden wollen?
Auch deshalb möchte man mit Verlagen zusammenarbeiten, um eine „Form der Absicherung der demokratischen Diskussion im Netz“ zu schaffen.
Öffentlich bekannt sind keine Studien oder Auswertungen, die gezeigt haben, dass es im Vorfeld deutscher Kommunalwahlen je zu so konzentrierten Bot-Kampagnen gekommen ist.
Immer wieder wird insbesondere in öffentlich-rechtlichen Beiträgen suggeriert, dass die Partei durch Bot-Kampagnen oder andere Internet-Manipulationen auf Stimmenfang gehen würde.
Quelle: apollo-news.net/nicht-alles-falsch-br-mchte-fact-checking-selbst-gegen-wahre-inhalte-mit-angeblich-falscher-themensetzung-einsetzen
Erinnert an die „demokratische“ Wahl in Rumänien.
Und an den „Schwarzen Kanal“ und Karl-Eduard „Sudel-Ede“ von Schnitzler.
#JustMy2Cent