08.01.2026 USA entern russischen Tanker und erklären sich über dem Völkerrecht stehend
Nach internationalem Recht sind Schiffe, die unter der Flagge eines Landes fahren, unter dem Schutz dieses Staates.
Die Beschlagnahmung und Kapern von Schiffen in neutralen Gewässern gilt als vollwertiger Angriff auf ein Land und Akt der „Piraterie“, wobei das umgangssprachlich zu sehen ist, da Piraterie nicht von Staaten, sondern Privatpersonen begangen wird.
Zudem ist eine militärische Blockade von Seerouten („Seeblockade“) ein offensichtlicher „Casus Belli“, eine Kriegserklärung.
Am 07.01.2026 haben US-Kräfte in internationalen Gewässern mit Hilfe von Kampfhubschraubern den russischen Öl-Tanker Bella 1 (Name inzwischen geändert) angegriffen, geentert und übernommen. Die Aktion wird als Verletzung internationaler Normen kritisiert, da sie ohne UN-Mandat erfolgte.
US-Außenminister Marco Rubio hat in einem Interview am 05.01.2026 (zitiert auf „X-Twitter“ und in Medien) gesagt:
„I don’t care what the UN says. The UN doesn’t know what they’re talking about.“ [Es ist mir egal was die UN sagt, die UN hat keine Ahnung].
Dies bezieht sich auf die US-Operation in Venezuela und impliziert eine Missachtung der „UN“ und internationaler Konventionen.
Mit diesem Vorgehen hat Trump Amerikaner in der ganzen Welt in Gefahr gebracht. Wer als Staat das Internationale Recht nicht anerkennt, hat auch keinen Anspruch darauf, dass seine Bürger dadurch geschützt werden. Er muss diesen Schutz nun ganz alleine gewähren.
Inzwischen wird berichtet, dass die USA einen weiteren Tanker unter russischer Flagge „beschlagnahmt“ haben. Die Kriegserklärung ist nun nicht mehr zu übersehen.
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