Und wieder war ein Hackerangriff erfolgreich

15.06.2026 Hacker melden massiven Datendiebstahl beim Europarat
 
Die Angreifer lieferten eine detaillierte Aufstellung der mutmaßlich erbeuteten Dokumente. Demnach umfasst das Material rund 409.000 Gehaltsabrechnungen von über 10.000 Mitarbeitern aus den vergangenen 15 Jahren, mehr als 14.000 Lebensläufe, 3.700 Personalakten sowie 10.700 weitere Dokumente.
 
Auf ihrer Plattform gaben die Angreifer an, die Daten enthielten „Vertrags- und Bestellaufzeichnungen, Überzahlungen für Dienstreisen, Dolmetscherplanung und Gehaltstabellen für 2026, Blue-List-Dienstpläne, Abwesenheits- und Krankheitsberichte, Bankkonto- und URSSAF-Gehaltsdaten, Leistungsbeurteilungen und Gehaltsexporte“.
 
Sicherheitsforscher von Cybernews weisen darauf hin, dass die Offenlegung dieser spezifischen Daten ein erhebliches Gefährdungspotenzial für die betroffenen Personen birgt. Aus den Dokumenten lassen sich umfassende Opferprofile erstellen, die für kriminelle Zwecke genutzt werden können.
 
Die Kombination aus Finanzdaten, Adressen und sensiblen Krankheitsberichten ermöglicht es Kriminellen, gezielte Erpressungen, Identitätsdiebstähle oder Finanzbetrug durchzuführen.
 
Da die Mitarbeiter des Europarates an sensiblen Menschenrechtsfällen arbeiten, besteht zudem die Gefahr, dass Akteure diese privaten Informationen nutzen, um gezielten Druck auszuüben.

 
Quelle: it-daily.net/it-sicherheit/cybercrime/europarat-hacker-datendiebstahl
 

Aber die Patientenakten werden sicher sein.
 
Ganz bestimm!

 

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