Redispatchkosten in Q3/2025 zu Q3/2024 um fast 10% gestiegen

16.01.2026 Netzengpassmanagement in Q3/2025: Volumen und Kosten gestiegen
 
Bis neue Leitungen in Betrieb gehen, sind temporäre Maßnahmen erforderlich, um die Netzstabilität sicherzustellen. Eine zentrale Rolle spielt hierbei das Netzengpassmanagement:
 
Dabei wird die Einspeisung von Anlagen in Bereichen mit begrenzter Netzkapazität reduziert, während in weniger belasteten Regionen zusätzliche Erzeugung aktiviert wird.
 
Zunehmend rücken neben dem Übertragungsnetz auch die Verteilernetze in den Fokus.
 
Durch den starken Zubau dezentraler Erneuerbare-Energien-Anlagen entstehen vermehrt Engpässe auf den unteren Netzebenen. Dadurch gewinnt das Netzengpassmanagement nicht nur im Übertragungsnetz, sondern auch im Verteilernetz stetig an Bedeutung.
 
Das gesamte Maßnahmenvolumen für Netzengpassmanagement (Redispatchmaßnahmen mit Markt- und Netzreservekraftwerken sowie Countertrading) stieg von 5.266 GWh im 3. Quartal 2024 auf 5.650 GWh im 3. Quartel 2025.
 
Die vorläufigen Gesamtkosten betrugen rund 667 Mio. € und sind ebenfalls höher als im dritten Quartal 2024 (3. Quartal 2024: 608 Mio. €).

 
Quelle: smard.de/page/home/topic-article/444/219200/volumen-und-kosten-gestiegen
 

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