Niedergang des Landes der Dichter und Denker

18.05.2026 Bildungs-Alarm: 40 Prozent der 15-Jährigen können kaum rechnen und lesen
 
Alarmierende Zahlen von Unicef! 40% der 15-Jährigen in Deutschland erreichen nicht die Mindestkompetenz in Lesen und Mathematik. Das zeigt der neue Bericht des Kinderhilfswerks.
 
In der in Florenz vorgestellten Studie zum Thema Bildungschancen landet Deutschland nur auf Platz 25 von 37 untersuchten Industrieländern.
 
An der Spitze stehen die Niederlande, Dänemark und Frankreich. Für eine der weltweit stärksten Volkswirtschaften ist das ein ernüchterndes Ergebnis.
 
Im internationalen Vergleich der Schulleistungen rutscht Deutschland sogar auf Platz 34 ab.
 
Irland führt das Ranking bei den Lese- und Mathekompetenzen an, gefolgt von Südkorea und Slowenien. Selbst Länder mit geringerer Wirtschaftskraft wie Rumänien (Platz 9), Ungarn (Platz  0) und die Slowakei (Platz  9) liegen vor Deutschland.
 
Auffällig ist vor allem die soziale Spaltung im Klassenzimmer. Unter Jugendlichen aus benachteiligten Familien erreichen nur 46% die grundlegenden Kompetenzen. In privilegierten Familien sind es 90%.
Quelle: bild.de/politik/inland/bildungs-alarm-40-der-15-jaehrigen-koennen-kaum-rechnen-und-lesen-6a0aae1e600260da34d11961

 

21.08.2026 „Viel zu viele Schüler, die gemessen an ihren Fähigkeiten gar nicht ans Gymnasium gehören“
 
Mitten in den Sommerferien steht das Bildungsministerium in Mecklenburg-Vorpommern massiv unter Druck. Das Schuljahr war Anfang Juli verstörend zu Ende gegangen.
 
Am Robert-Stock-Gymnasium in Hagenow sind laut „Staatlichem Schulamt Schwerin“ mehr als 35% des Jahrgangs durch die Abiturprüfungen gefallen.
 
In ihrer Rede bei der Abschlussfeier erging sich eine Schülerin, die die Prüfungen selbst nicht bestanden hatte, daraufhin in wüsten Beschimpfungen über die Lehrer.
 
Der Fall zeigt auf drastische Weise, was aus der einstigen Bildungsnation Deutschland geworden ist.
 
Die strukturellen Missstände an den Schulen sind das eine. Seit Jahren werden Lehrermangel, chronische Unterfinanzierung, Integrationsprobleme und systemische Überforderung beklagt, ohne dass sich nennenswert etwas ändern würde.
 
Das andere aber – und davon ist weitaus seltener die Rede – sind Ton, Selbstverständnis und Anspruchshaltung von Schülern (und teilweise von ihren Eltern).
 
„Am Ende des Tages können wir so oder so alle stolz auf uns sein“, befindet die Schülerin in ihrer Rede – was nach einer nicht bestandenen Prüfung eine erstaunliche Aussage ist.

 

Nun ja! Das ist das Ergebnis, wenn ein Teil der Gesellschaft – nämlich der links-grüne – ihren Nachwuchs aus Prinzip für alles Mögliche lobt, selbst wenn es nichts zu loben gibt. Man will das Kind ja nicht traumatisieren.

 

Keine noch so großen Strukturprobleme und erst recht nicht persönliche Frustration rechtfertigen Beschimpfungen und Respektlosigkeit.
 
Dass die Schülerin für ihre Tiraden von den Anwesenden gefeiert wurde, bestätigt einen Trend, der sich in der Gesellschaft schon vor geraumer Zeit festgesetzt hat: die systematische Entwertung von Bildung und der dadurch bedingte Autoritätsverlust von Lehrern.
 
Bildungsministerin Simone Oldenburg von der Linkspartei verweist auf nun beauftragte „interne“ und „externe“ Evaluationen, deren Ergebnisse voraussichtlich Ende Oktober vorlägen – also rund einen Monat nach der Landtagswahl, die am 20.09.2026 stattfindet.
 
Die Datierung dürfte der rot-roten Landesregierung zupasskommen, denn ein explosives Bildungsthema, das in ihrer Verantwortung liegt, könnte den Wahlkampf erheblich erschweren.
 
Überraschend sind die Ergebnisse für die betroffenen Schüler offenbar auch deshalb gekommen, weil sie nach Auskunft der Schülerin vor den Abiturprüfungen bessere Noten hatten und in den meisten Fällen nichts darauf hindeutete, dass sie die Prüfungen, die im Zentralabitur von der obersten Schulbehörde landeseinheitlich vorgegeben werden, nicht bestehen könnten.
 
Es liegt daher der Verdacht nahe, dass der Unterricht unter dem Niveau der Prüfungsanforderungen lag oder die Lehrer zu gute Noten vergeben haben.
 
Eine Anfrage an die Schulleitung blieb unbeantwortet.

 

Quod erat demonstrandum!

 

Torsten Renz, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, sieht das Problem noch grundsätzlicher.
 
„Die Zugangsvoraussetzungen fürs Gymnasium müssen dringend verschärft werden“, sagt er im Gespräch mit „WamS“. „Es gibt einfach viel zu viele Schüler, die gemessen an ihren Fähigkeiten und Leistungen dort gar nicht hingehören.“
Quelle: welt.de/politik/deutschland/article6a6c2dc1ef632fe6ede665ba/schule-35-fallen-durch-ist-das-der-niedergang-der-frueheren-bildungsnation-deutschland.html#Comments

 

Und aus diesen Schüler-FeministO_Oinnen werden FeministO_Oinnen, die bei der Arbeitssuche heulend und schluchzend auf „TikTok“, „Instagram“ und Co. jammern, dass ihre Work-Life-Balance zerstört wird, weil sie 8 Stunden am Tag Leistung zeigen müss(t)en.
 
Aber im kommenden besten Sozialismus aller Zeiten wird das eh nicht mehr von Belang sein.
 
#JustMy2Cent

 

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