31.03.2025 Regierungsberater warnen: Sicherheit der Stromversorgung in Gefahr
Regierungsberater schlagen Alarm: Deutschlands Stromversorgung droht instabil zu werden. Die steuerbaren Kraftwerkskapazitäten reichen nicht mehr aus, um eine zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen.
Besonders kritisch sehen die Experten den fortschreitenden Rückbau konventioneller Kraftwerke bei gleichzeitig steigender Stromnachfrage.
Im „Statusupdate zum Stand der Energiewende“ zeigen die Regierungsberater auf, dass die gesicherte Kraftwerksleistung 2024 erstmals unter 90 Gigawatt liegt. Das Netz nähert sich damit einer kritischen Belastungsgrenze.
Während der Bedarf an Strom wächst, fehlen Reservekapazitäten für Phasen hoher Nachfrage. Bereits heute liegt die verfügbare Leistung in Spitzenzeiten bei nur 80 Gigawatt.
Die Lücke könnte sich bald weiter vergrößern. Der Ausstieg aus der Kohleverstromung senkt die Zahl steuerbarer Anlagen zusätzlich. Der Bericht hält fest: „Die im Markt verfügbare Kapazität steuerbarer Kraftwerke dürfte in den nächsten Jahren im Zuge des Kohleausstiegs noch deutlich weiter fallen.“
Auch Energieexperte Christof Bauer von der TU Darmstadt unterstreicht die Dringlichkeit.
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