„Die Daten dürften für Deutschland deutlich schlechter ausfallen“

18.03.2026 Nordische Irrlichter: Norwegens Polizisten kündigen in Scharen
 
Wie Siri Fossanger, Kari Malene Dyrstad und Sigmund Book Mohn vom „Statistisk Sentralbyrå“ erst im Dezember 2024 berichteten,
 
wurden von insgesamt 527.000 angezeigten Straftaten, die zwischen 2020 und 2023 von der Justiz verhandelt wurden, 20 Prozent von Einwanderern und 5 Prozent von in Norwegen geborenen Personen mit Migrationshintergrund begangen.
 
Kontext: Per 01.01.2026 umfasste die erstgenannte Gruppe („Einwanderer“) 17,5% der Einwohnerzahl, die letztgenannte Gruppe („in Norwegen geborene Personen mit Migrationshintergrund“) weitere 4,2%.
 
Die übrige Bevölkerung machte fast 68% der Anklagen aus, während Nichtansässige etwas mehr als 7% ausmachten.
 
Dies geht aus neuen Tabellen zu Anklagen und Beschuldigten nach Migrationshintergrund hervor, die eine Aktualisierung ähnlicher Tabellen für die Jahre 2015–2018 darstellen.
 
In den aktualisierten Anklagetabellen für die Jahre 2020–2023 liegt die Gesamtrate junger männlicher Einwanderer bei etwas über 550 Anklagen pro 1.000 Einwohner.
 
Dies entspricht einer fast doppelt so hohen Rate wie in der übrigen Bevölkerung, wo die Rate bei etwas über 280 Anklagen pro 1.000 Männer im Alter von 15–24 Jahren lag.
 
Die entsprechende Rate für in Norwegen geborene Personen mit Migrationshintergrund (etwa 630 pro 1.000) ist mehr als doppelt so hoch wie in der übrigen Bevölkerung.
 
Weiterlesen => tkp.at/2026/03/18/nordische-irrlichter-norwegens-polizisten-kuendigen-in-scharen

 

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