15.04.2024 „Der Ramadan ist an Schulen auch eine Chance!“
Das Fasten ist für junge Menschen eine Herausforderung. Benjamin Krohn, Religionslehrer und Vorsitzender der Vereinigung der Hamburger Religionslehrerinnen und Religionslehrer, sieht hier neben den Problemen auch Chancen. Er findet, dass der Ramadan mehr positive Beachtung finden sollte. Im Interview sagt er, warum.
Herr Krohn, Sie setzen sich dafür ein, fastenden Schülerinnen und Schülern mehr Beachtung zu schenken. Warum?
Benjamin Krohn: An vielen Hamburger Schulen feiern mehr als die Hälfte der Schülerschaft und immer mehr Lehrkräfte den Ramadan. Vor diesem Hintergrund finde ich es schade, dass dieser besondere Monat oft gar nicht erwähnt wird oder nur als Problem auftaucht.
Zu Weihnachten schmücken wir unsere Schulen und es gibt Weihnachtskonzerte. Viele plädieren für Vielfalt. Der Ramadan und andere Traditionen unserer Schülerschaft spielen aber kaum eine positive Rolle. Glückwünsche und Schmuck gibt es selten.
Zugewanderte erleben eher: Eure Kultur, Religionen und Feste gehören nicht zu uns. Gerade vor aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen ist dies aber fatal.
Quelle: hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bsfb/veroeffentlichungen/newsletter/newsletter-der-schulbehoerde-2024/15-maerz/gestern-haben-die-schriftlichen-abiturpruefungen-begonnen–925634
20.02.2025 Islamistische Sittenwächter an Schulen – und die Politik schaut weg
Am 28.02.2025 beginnt der islamische Fastenmonat Ramadan. An einigen Schulen drangsalieren islamistische Sittenwächter diejenigen muslimischen Kinder und Jugendlichen, die nicht auf Essen und Trinken verzichten. Viele Politiker ignorieren das – aufgrund eines falsch verstandenen Antirassismus.
Quelle: welt.de/politik/deutschland/article255471238/Ramadan-Islamistische-Sittenwaechter-an-Schulen-und-die-Politik-schaut-weg.html
17.02.2026 Muslime warnen vor Ideologisierung des Ramadan
Vor Beginn des Ramadan zeigen sich liberale Muslime besorgt über eine ideologische Instrumentalisierung des islamischen Fastenmonats.
Besorgniserregend sei eine Entwicklung, die insbesondere im schulischen Kontext zu beobachten sei, sagte der Leiter des „Zentrums für Islamische Theologie“ der Universität Münster, Mouhanad Khorchide, am 17.02.2026 der deutschen „Katholischen Nachrichten-Agentur“:
„Der Ramadan wird von einigen männlichen Jugendlichen zum Anlass genommen, Männlichkeit misszuverstehen als Demonstration körperlicher Leistungsfähigkeit, Durchhaltevermögen und vermeintlicher religiöser Stärke.“
Manche Jugendliche spielten dann eine Art Religionspolizei, so Khorchide:
„Sie werten Mitschüler ab, die nicht fasten wollen oder können, setzen sie emotional unter Druck oder mobben sie mit Sätzen wie: Was für ein Muslim bist du?“
Rituale als „Marker von Zugehörigkeit“.
Quelle: kathpress.at/goto/meldung/2554756/muslime-warnen-vor-ideologisierung-des-ramadan
Es braucht niemand zu hoffen, dass sich die „gemäßigten“ Moslems gegen den Trend stellen werden. Die werden genauso reagieren wie aktuell die Autochthonen: Sie werden mit dem Strom schwimmen.
#JustMy2Cent