11.03.2026 Mutmaßliche Vergewaltigung von Schülerin: Jugendamt ignorierte Vorwürfe
Schon vor Wochen soll es im Garten der Einrichtung zur Vergewaltigung eines Mädchens gekommen sein. Später soll es zu weiterer sexualisierter Gewalt sowie zu einer „Erpressung mit Videos“ gegen die Jugendliche gekommen sein. Das teilte die Jugendstadträtin von Neukölln, Sarah Nagel (Linke), am 11.03.2026 mit.
Das Jugendamt des Bezirks sei am 28.01.2026 von den Vorfällen unterrichtet worden. Erst am 23.02.2026 wurde eine Anzeige bei der Polizei gestellt. Das teilte die Berliner Staatsanwaltschaft, die seit dem 26.ermittelt,02.2026 mit.
Laut Tagesspiegel soll das Mädchen kurdisch-türkischer Herkunft sein. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich demnach um mehrere Jungen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren aus muslimischen Familien.
Jugendstadträtin Nagel sprach am 11.03.2026 allerdings nur von einem Tatverdächtigen – gegen ihn sei ein Hausverbot verhängt worden.
Die Bild-Zeitung berichtete mit Verweis auf anonyme Quellen auch, die Mitarbeiter des Jugendklubs hätten eine Anzeige bei der Polizei mit Hinweis auf eine mögliche „Stigmatisierung“ der oder des Tatverdächtigen abgelehnt.
Quelle: berliner-zeitung.de/mensch-metropole/mutmassliche-vergewaltigung-von-schuelerin-in-gropiusstadt-jugendamt-ignoriert-vorwuerfe-li.10024000