„Vorbilder“ UK und USA

11.03.2023 UK enthüllt eigentlichen Grund hinter der Internet-Alterskontrolle
 
UK enthüllt das Manöver hinter der angeblichen „Altersverifikation“ im Internet – ein Trend, den Regierungen weltweit vorantreiben. Künftig soll sich jeder Bürger im Netz ausweisen müssen.
 
Unter dem Deckmantel des Kinderschutzes bereiten Regierungen weltweit einen massiven Eingriff in die Internetfreiheit und indirekt in die Informations- und Meinungsfreiheit vor.
 
Dass diese Pläne weit über gezielten Jugendschutz hinausgehen, warnen Kritiker schon längst. Dass es jedoch so schnell geht wie derzeit in Großbritannien, überrascht selbst besonders kritische Oppositionelle.
 
Am 09.032026 hat das Unterhaus Änderungsanträge zum „Children’s Wellbeing“ and „Schools Bill“ verabschiedet. Minister erhalten nun weitreichende Befugnisse: Internetdienstanbieter (ISPs) können per Verordnung gezwungen werden, Zugriffe von Kindern auf Plattformen zu blockieren oder zeitlich zu beschränken.
 
Zudem dürfen „information society services“ – praktisch alle Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten – zur Altersverifikation verpflichtet werden. Das Ergebnis wäre eine de-facto-Ausweispflicht für alle.
 
Dieser Schritt baut direkt auf dem „Online Safety Act 2023“ auf. Seit Juli 2025 müssen Plattformen mit pornografischen oder als schädlich eingestuften Inhalten „hochwirksame“ Altersüberprüfungen einsetzen – häufig per Ausweis-Upload, Selfie mit Gesichtserkennung oder Kreditkarte.
 
Weiterlesen => tkp.at/2026/03/11/uk-enthuellt-eigentlichen-grund-hinter-der-internet-alterskontrolle

 

12.03.2026 Das Ende des anonymen Internets
 
Im politischen Westen findet ein Angriff auf das anonyme Internet statt unter dem Deckmantel des Schutzes von Kindern. Vorreiter sind wieder einmal die Briten, wo die Regierung Starmer ein Gesetz nach dem anderen beschließt, mit weltweiten Astwirkungen.
 
Aber auch die USA beschließen Gesetze für einen massiven Eingriff in die Internetfreiheit und indirekt in die Informations- und Meinungsfreiheit.
 
Der Kongress treibt erneut Gesetzesvorhaben unter dem Vorwand des Schutzes von Kindern im Internet voran, und wenn die Regierung beginnt, Politik mit moralischen Begriffen zu formulieren, bedeutet dies in der Regel, dass unter der Oberfläche etwas weitaus Eingreifenderes vorbereitet wird.
 
Der jüngste Vorstoß zum „Kids Online Safety Act“ konzentriert sich auf obligatorische Altersüberprüfungssysteme, die Online-Plattformen dazu verpflichten würden, das Alter der Nutzer zu überprüfen, bevor sie ihnen Zugang zu Inhalten gewähren.
 
Wenn Unternehmen verpflichtet sind, das Alter eines Nutzers zu überprüfen, müssen sie identifizierende Informationen sammeln.
 
Das bedeutet, dass sie amtliche Ausweise, Gesichtsscans, biometrische Verifizierungen oder eine andere Form von Identitätsnachweisen hochladen müssen, um Zugang zu Websites oder Social-Media-Plattformen zu erhalten.
 
Das offene Internet, das es einst ermöglichte, anonym zu kommunizieren, ist plötzlich zu einer Identitätskontrollstelle geworden.
 
Datenschutzorganisationen und Verfechter digitaler Rechte haben bereits davor gewarnt, dass diese Anforderungen Websites dazu zwingen, enorme Mengen sensibler personenbezogener Daten zu sammeln, nur um normale Online-Kommunikation zu ermöglichen.
 
Sobald diese Datenbanken existieren, werden sie zu unwiderstehlichen Zielen für Hacker, Regierungen und Unternehmen, die Daten sammeln.
 
Weiterlesen => tkp.at/2026/03/12/das-ende-des-anonymen-internets

 

VPN ist dann auch keine Lösung (mehr). Streamingdienste wie z.B. Netflix oder Amazon erkennen das bereits aktuell und verweigern das Abspielen von Filme und Serien. Es wäre relativ einfach, VPN-Verbote ruckzuck auf andere Dienste bzw. Anbieter auszuweiten.
 
Bei YouTube kann man das meistens mit einer neuen IP-Adresse umgehen, aber wenn Provider wie Telekom o.a. gezwungen würden, eine VPN-Sperre einzuführen, wäre das das komplette Ende des freien Internets.
 
#JustMy2Cent

 

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