20.02.2026 Hacker legen Discords Altersverifizierung offen – und zeigen, welche Daten wohin weitergeleitet werden
Drei Hacktivisten wollten lediglich testen, ob sich die neue Altersverifizierungssoftware von Discord umgehen lässt. Was sie stattdessen fanden, wirft ein grelles Licht auf das wahre Ausmaß dessen, was unter dem Deckmantel „Jugendschutz“ aufgebaut wird.
Die Benutzeroberfläche der eingesetzten Software war ungeschützt im Internet zugänglich. Kein Hochsicherheitsbereich, keine undurchdringliche Firewall – sondern ein offen erreichbares System, das Einblicke in interne Strukturen erlaubte.
Dabei stießen die Hacker auf Verknüpfungen zwischen Finanzberichten und Gesichtserkennungstechnologie.
Was offiziell als harmlose Altersprüfung verkauft wird, entpuppt sich als Teil einer komplexen biometrischen Infrastruktur.
Statt eines simplen Altersnachweises geht es um die Analyse von Gesichtsmerkmalen – also um Daten, die eindeutig einer Person zugeordnet werden können und sich nicht wie ein Passwort ändern lassen.
Zum ersten Mal zeigt sich, was hinter der Fassade der Altersverifikation steckt: ein technisches System, das Identitätsprüfung, biometrische Auswertung und regulatorische Kontrolle miteinander verbindet.
Wer sein Alter nachweisen soll, muss potenziell sein Gesicht scannen lassen – und damit eine dauerhafte digitale Spur hinterlassen.
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