Möglicherweise ist dem einen oder anderen schon aufgefallen, dass ich nur sehr selten Artikel von „NIUS“ verlinke. Das liegt zum einen daran, dass ich das Portal als ähnlich marktschreierisch wie die „BILD“ einordne. Allerdings war (und ist) es m.E. auch der „Honigtopf“ für den „kritischen“ Teil der Bevölkerung.
Das Julian Reichelt inzwischen tatsächlich „Kreide frisst“, sieht man an diesem Video.
Und dann kam noch diese Meldung, von der ich in Paul Brandenburgs Podcast „Nacktes Niveau“ hörte:
10.02.2025 Bekannter Koblenzer spendet 50.000 Euro an die CDU
Die CDU hat am 09.02.2026 eine Großspende in Höhe von 50.000 € von dem Koblenzer Unternehmer Frank Gotthardt erhalten. Das geht aus den Veröffentlichungen des Bundestags hervor. Die Spende wurde am 10.02.2026 an den Bundestag gemeldet
Frank Gotthardt ist Gründer und Verwaltungsratsvorsitzender des Koblenzer Software-Unternehmens „CompuGroup Medical“, einem der größten IT-Unternehmen im Gesundheitsbereich und ein wichtiger Arbeitgeber in der Region.
Bekannt ist der Unternehmer auch als Finanzier der Medienportale „Nius“ und „exxpress“, diese werden laut mehreren Medienberichten als rechtspopulistisch eingestuft.
Quelle: merkurist.de/koblenz/grossspende-bekannter-koblenzer-spendet-50-000-euro-an-die-cdu_veGU/E2ec
Deutscher Unternehmer spendet an die CDU und ist gleichzeitig Finanzier „rechtspopulistischer“ Medien?
Ums mal mit Atze Schröder zu sagen: Ja, nee, is‘ klar!
Und Frank Gotthardt scheint regelmäßiger Spender an die CDU zu sein.
22.01.2025 Wie sich Wirtschaftspromis in den Wahlkampf einschalten
Wie dynamisch die Lage ist, zeigen zwei Beispiele vom Beginn dieser Woche – und damit nach Abschluss der RND-Auswertung: Zwei weitere Schwergewichte der deutschen Wirtschaft meldeten ihre Spende an.
Ralph Dommermuth, Hauptaktionär von „United Internet“ (1&1, Ionos, gmx, web.de) überwies 100.000 € an die CDU und 50.000 € an die FDP.
Frank und Brigitte Gotthardt, Eigner des Medizinsoftware-Unternehmens „Compugroup Medical“, gaben zusammen 180.020 € an die CDU. Frank Gotthardt ist zudem Finanzier des Portals „Nius“.
Quelle: rnd.de/wirtschaft/wahlkampfspenden-welche-parteien-von-der-wirtschaft-profitieren-H6R4P2NJLRH4FDUDEIZTV5REDM.html
Bei der Auswahl der Artikel sind auch mir selbstverständlich schon Fehler unterlaufen, obwohl ich so gut wie immer recherchiere. Und – Überraschung – diese Auswahl ist im Großen und Ganzen einseitig. Regenbogen-Buntibunti gibt es bei mir nun mal nicht.
Aber mein Bauchgefühl, „NIUS“ zu meiden, erweist sich damit für mich als richtig. Denn für mich hat das Ganze ein „Gmschäckle“ – wie der Schwabe zu sagen pflegt.
Ergo: Es wir auch in Zukunft kaum Artikel von „NIUS“ geben.
#JustMy2Cent