Fakten(er)finder

25.08.2025 Faktencheck-Netzwerk: ARD baut „Faktenprüfung“ noch weiter aus
 
„Die ARD erweitert ihre Kapazitäten gegen Desinformation“, verkündete NDR-Programmdirektor Frank Beckmann am 24.06.2025.
 
Unter der Federführung des Norddeutschen Rundfunks, der bisher schon für den ARD-„Faktenfinder“ verantwortlich zeichnete, nimmt nun ein neues, senderübergreifendes Faktencheck-Netzwerk seine Arbeit auf.
 
Unter seinem Dach vereint und „personell verstärkt“: die Redaktionen von Tagesschau, den ARD-Landesanstalten, der Deutschen Welle und des Deutschlandradios.
 
Ziel sei es, so Beckmann, „gemeinsame Standards für faktenbasierte Recherchen zu etablieren“. Die Frage ist nicht nur, warum es diese bisher nicht gab.
 
Immerhin existieren bereits Faktencheck-Redaktionen nicht nur bei ARD/Tagesschau („Faktenfinder“), auch SWR3 hat einen Faktencheck („Wir prüfen Fakten, klären Fakes und Falschmeldungen“), beim Bayerischen Rundfunk tummeln sich die „Faktenfüchse“, und es gibt sogar einen eigenen „Maischberger-Faktencheck“.
 
Unklar ist auch, was die ARD unter faktenbasierter Recherche versteht. Denn seitdem die ARD 2017 mit dem „Faktenfinder“ erstmals ein eigenes Ressort zur Aufklärung von „Fake News“ gegründet hat, haben die selbsternannten Wahrheitshüter die Öffentlichkeit immer wieder auch selbst mit Halbwahrheiten und Falschinformationen getäuscht.
 
Eine Anfrage an die ARD, was die geplante personelle Aufstockung die Gebührenzahler kosten wird und welche Qualifikationen die Faktenchecker mitbringen müssen, wurde bis Redaktionsschluss nicht beantwortet.
 
Als Grund für die Schaffung des neuen „senderübergreifenden Faktencheck-Netzwerks“ nennt die ARD unter anderem die veränderten politischen Verhältnisse in den USA:
 
Weiterlesen => connections.news/netzwerke/ard_baut_faktencheck_weiter_aus

 
Quelle: gefunden bei UncutNews.ch
 

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