„Eine Machtverschiebung zugunsten der beiden großen Ökosysteme“

08.06.2026 Zweiklassen-Internet: Google arbeitet an Geräte-Kontrolle
 
Von staatlicher Seite wird das Internet aktuell per Altersverifikation grundlegend umgebaut. Auch Big Tech hilft mit und „Google“ dürfte mit seinem neuen CAPTCHA-System weitere Schritte setzen.
 
Diesmal könnte es die Hardware treffen. Denn mit dem neuen System bekommen Nutzer ohne Android- oder Apple-Betriebssystem ein Problem.
 
Die Änderung ist Teil von „Google Cloud Fraud Defense“, der „nächsten Evolutionsstufe von reCAPTCHA“, die das Unternehmen am 22.04.2026 auf der „Cloud Next“ angekündigt hat.
 
Das System soll nicht nur Bots, sondern auch KI-gesteuerte Agenten und Betrug bekämpfen. Statt reiner Verhaltensanalyse oder Bilderkennung wird nun verstärkt auf Geräte-Attestierung gesetzt:
 
Der Nutzer scannt auf dem zu schützenden Gerät (z. B. einem Desktop oder einer Website) einen QR-Code mit seinem Smartphone. Das Handy muss „Google Play Services“ (Version 25.41.30 oder neuer) auf Android bzw. mindestens iOS 15.0 (teilweise mit extra App) auf Apple-Geräten ausführen. Nur dann bestätigt es „menschliche Präsenz und Geräteintegrität“.
 
„Google“ selbst bezeichnet die „Mobile Verification“ als „experimentellen Challenge-Typ im Preview-Status“. Visuelle und Audio-Alternativen bleiben vorerst verfügbar.
 
Dennoch zeigt die Support-Seite klar:
 
Weiterlesen => tkp.at/2026/06/08/zweiklassen-internet-google-arbeitet-an-geraete-kontrolle

 

09.06.2026 Google als ID-Checkpoint für das europäische Internet?
 
Die weltweiten Anstrengungen für die Zuordnung einer digitalen Identität für jeden Menschen – angeblich zum Schutz von Kindern – soll die Schaffung so genannter digitaler Zwillinge ermöglichen.
 
Jede Information, jede Handlung, jeder Kauf, jeder Schritt aus dem Haus, jede Interaktion mit anderen Menschen soll digital erfasst und unter der digitalen ID gespeichert werden. Das macht nur Sinn, wenn es tatsächlich exakt einer Person zugeordnet werden kann.
 
Es scheint so., als würde die äußerst umfangreiche Bauaktivität von Rechenzentren vorwiegend dafür dienen und nicht für KI.
 
Die digitale ID ist in Wahrheit das perfekte Instrument einer neuen Überwachungsarchitektur. Wer künftig bestimmte Websites besuchen will, muss sich bei Google ausweisen.
 
Das ist kein Zufall, sondern die logische Fortsetzung der EU-Politik von Digital Services Act und eIDAS.
 
Wie „Reclaim The Net“ berichtete, startet „Google“ in diesem Sommer in ausgewählten EU-Ländern (Irland, Spanien, Frankreich, Italien, Estland) damit, staatliche digitale Ausweise in Google Wallet zu speichern. Britische Android-Nutzer sollen bald folgen. Der Prozess ist – wie üblich – ziemlich einfach:
 
Weiterlesen => tkp.at/2026/06/09/google-als-id-checkpoint-fuer-das-europaeische-internet

 

Schlüsselsatz im ersten Artikel: „Der breiten Öffentlichkeit ist es egal.“
 
Man kommt sich vor wie in „Matrix“.
 
#JustMy2Cent

 

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