26.02.2026 Doppelmoral beim ZDF: Kritischer Redakteur wegen drohendem Imageschaden rausgeworfen – KI-Skandal-Reporterin darf bleiben
Der Imageschaden für das ZDF in der Fake-KI-Affäre ist immens. Selbst die Führungsriege im ZDF sieht Handlungsbedarf – doch gerade die Aufarbeitung offenbart die eklatante Doppelmoral des Senders.
Während die Verantwortlichen diesmal nichts zu befürchten haben, wurde in der Vergangenheit rigoros gegen interne Kritiker durchgegriffen.
Diesmal wird im Sender die mittlerweile abberufene New-York-Korrespondentin, Nicola Albrecht, verantwortlich gemacht. Doch obwohl Albrecht nach Darstellung von ZDF-Intendant Norbert Himmlers im Alleingang das öffentliche Image des ZDF „schwer beschädigt“ hat, bleibt die Journalistin bislang beim Sender und steht nach Apollo News-Informationen immer noch in einer der höchsten tariflichen Vergütungsgruppen.
Doch ein solch gütiger Umgang mit Mitarbeitern ist nicht Standard – zumindest dann nicht, wenn Mitarbeiter intern als Kritiker der Führung gelten. Beispielhaft dafür ist der Umgang des Senders mit dem Journalisten Joe Sperling.
Intern kritisierte der ehemalige Frontal-Redakteur, der über 30 Jahre für den Sender arbeitete, immer wieder aus seiner Sicht eklatante Verstöße gegen journalistische Prinzipien – insbesondere bei der ZDF-Dokumentation „Die Straße des Todes“ des Reporters Arndt Ginzel. Sperling prangerte fehlende Überprüfungen von gesendetem Kriegsmaterial an, das man von ukrainischer Seite erhalten hatte.
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