09.06.2026 KI-Zentren übernehmen Strom und Wasser
Weltweit explodiert der Bau von KI-Rechenzentren. Tech-Giganten wie „Amazon“, „Microsoft“, „Google“ und „Meta“ investieren Hunderte Milliarden Dollar in hyperskalige Anlagen, die KI-Modelle trainieren und betreiben sollen.
Diese „KI-Fabriken“ versprechen Fortschritt, die Politik bejubelt sie. Unabhängig nun, ob dieser „Fortschritt“ erstrebenswert ist, verbrauchen die Zentren Strom und Wasser in Dimensionen, die ganze Städte oder Regionen belasten.
Kritiker sehen darin mehr als nur Infrastruktur: Eine nicht-menschliche Macht entsteht, die Menschenmassen überwachen und kontrollieren könnte, ein zentrales Motiv transhumanistischer Debatten.
Man fühlt sich an den berühmten Satz von Walter Benjamin erinnert: „Marx sagt, die Revolutionen sind die Lokomotive der Weltgeschichte. Aber vielleicht ist dem gänzlich anders. Vielleicht sind die Revolutionen der Griff des in diesem Zuge reisenden Menschengeschlechts nach der Notbremse.“
„Fortschritt“ – ob erstrebenswert oder nicht – ist eben auch immer eine politische Frage. Doch der Ressourcenverbrauch ist kalter Fakt.
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