18.01.2026 Neue Kältewelle rollt auf Deutschland zu – zweistellige Minusgrade möglich
Die Großwetterlage in Europa verändert sich derzeit grundlegend. Die bisher vorherrschenden westlichen Winde werden von einer östlichen Strömung abgelöst.
Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet über Russland gewinnt an Stärke und breitet sich bis nach Skandinavien aus. Von dort strömt extrem kalte Kontinentalluft nach Mitteleuropa.
Die Temperaturen werden drastisch sinken. In rund 1500 Metern Höhe fallen die Werte landesweit um etwa Minus 10°, im Osten sogar um bis zu minus 15°. Am Boden erwarten Meteorologen Tiefstwerte von bis zu minus 20°.
Der Westen Deutschlands bleibt voraussichtlich etwas milder, da das Land an der westlichen Grenze der Kaltluft liegt.
Besonders extrem könnte es werden, wenn die Luftmassentemperatur in der Höhe auf minus 15° oder tiefer absinkt. Dann wären selbst tagsüber Höchstwerte im strengen Frostbereich unter minus 10° möglich. Dauerfrost droht vor allem im Norden und Osten des Landes.
Ein schnelles Ende der Frostperiode ist nicht absehbar. Blockierende Hochdrucklagen wie diese sind dafür bekannt, über längere Zeiträume stabil zu bleiben.
Die Kältephase könnte sich bis Mitte Februar halten. Damit würde der Januar 2026 zum kältesten seit anderthalb Jahrzehnten.
Quelle: berliner-zeitung.de/news/neue-kaeltewelle-rollt-auf-deutschland-zu-zweistellige-minusgrade-moeglich-li.10014700
Am 17.11.2025 lagen die Gasspeicher-Füllstände bei 74,3%. Am 14.01.2026 lagen sie bei 44,03%.

Selbst in unserem „Warm“-Gebiet wird in den nächsten zwei Wochen mit Tiefsttemperaturen zwischen minus 3° und minus 8° gerechnet.
Im Schnitt liegen im Januar die Tiefsttemperaturen in Hessen bei minus 0,3°, im Februar bei minus 0,2°.
Quelle: de.climate-data.org
Von Mitte November (durchschn. plus 5,1°) über Dezember (durchschn. plus 3,1°) bis Mitte Januar sind bei noch recht moderaten Temperaturen die Gasspeicher-Füllstände um 20% gesunken.
Man muss kein mathematisches Genie sein, um zu prophezeien, wo die wahrscheinlich Ende Februar liegen werden.
Angeblich seien „die Preise auf dem Gasmarkt gerade entspannt und Händler könnten dort Gas kaufen“.
Ein Kältewelle hat gerade ganz Europa im Griff, die Füllstände in der EU liegen bei 51,4%, aber die Lage ist „entspannt“? Das wage ich mal zu beweifeln.
Dass Händler Gas kaufen können, glaube ich. Fragt sich nur, zu welchem Preis?
#JustMy2Cent