30.03.2024 Deutsches Traditionsunternehmen stellt nach 155 Jahren Bestehen den Betrieb ein
Ein weiteres Traditionsunternehmen aus Deutschland sieht sich nach über einem Jahrhundert gezwungen, seine Pforten zu schließen. Über 155 Jahre hinweg prägte es mit seinen Produkten den Markt. Am Standort in Nordrhein-Westfalen musste es nun alle seine Mitarbeiter freistellen. Das Unternehmen Wesco, bekannt für seine qualitativ hochwertigen Metallwaren, konnte nicht länger am Markt bestehen. Der Versuch, neue Investoren zu gewinnen, scheiterte, folglich musste der Betrieb eingestellt werden.
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29.03.2024 Gewinneinbruch um 92 Prozent: Vegan-Strategie der Rügenwalder Mühle geht nicht auf
Die Rügenwalder Mühle setzt zunehmend auf die Herstellung von vegetarischen und veganen Produkten. Ihr (einstmaliges) Kerngeschäft – die Herstellung von Fleischwaren – wird hingegen zunehmend vernachlässigt. Erst kürzlich teilte der Konzern mit, dass der Klassiker „Schinken Spicker“ nicht mehr produziert wird. Stattdessen wird nun nur noch die vegane Alternative des Produkts angeboten. Nun steht die Rügenwalder Mühle vor dem Verkauf.
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Go woke, go broke
28.03.2024 Wälzlagerhersteller SKF kündigt Stellenabbau an
– 500 Arbeitsplätze in Gefahr
Nach Bosch Rexroth kündigt auch SKF, ein Hersteller von Wälzlagern, an, seine Mitarbeiterzahl zu verringern, und zwar ohne betriebsbedingte Kündigungen. Norbert Völkl, der Betriebsratsvorsitzende von SKF in Schweinfurt, prognostiziert einen Rückgang der Belegschaft um etwa 1.000 Personen bis Ende 2025. Aktuell beschäftigt SKF etwa 3.500 Personen, was einem Rückgang von 500 im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Bis Ende 2025 soll die Zahl auf rund 3.000 Mitarbeiter sinken.
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21.03.202 TDK Heidenheim: Massive Stellenstreichungen – Die Zukunft des Standorts in Gefahr
Der Elektronikhersteller TDK informierte die Beschäftigten in Heidenheim darüber, dass bis 2026 insgesamt 300 Stellen gestrichen werden sollen – die Hälfte der Standortbelegschaft. Die Geschäftsleitung informierte Betriebsrat und Belegschaft von etwa 540 Personen in einer internen Versammlung. Es ist geplant, 13 derzeitige Fertigungslinien für induktive Bauelemente schrittweise nach China und Ungarn zu verlegen. Als Gründe nennt die Firma die schwache Konjunktur, steigende Fertigungskosten und verstärkten internationalen Wettbewerb aus Asien.
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20.03.2024 Insolvenzwelle rollt durch Deutschland: 20 Prozent mehr Firmenpleiten als im Vorjahr
Die deutsche Wirtschaft erlebte 2023 einen bemerkenswerten Anstieg der Firmenpleiten. Im Jahr 2023 meldeten über 17.000 Unternehmen Insolvenz an. Das ist ein Zuwachs von mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Viele Gründe tragen zu der Insolvenzwelle bei. Dazu gehören die Folgen der Corona-Pandemie und die langsame Erholung der Wirtschaft. Aber auch die hohe Inflation spielt eine Rolle. Sie verringert die Kaufkraft der Verbraucher. Zudem belasten hohe Energiekosten die Firmen. Diese Kosten können oft nicht an die Kunden wegen des starken internationalen Wettbewerbs weitergegeben werden.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/insolvenzwelle-rollt-durch-deutschland-20-prozent-mehr-firmenpleiten-als-im-vorjahr
16.03.2024 Nicht mehr wettbewerbsfähig
BP verkleinert Raffinerie und baut Stellen ab
BP plant in die Raffinerie in Gelsenkirchen deutliche zu verkleinern. Der Grund dafür liegt in der anhaltenden Abnahme des Absatzes von Diesel und Benzin, was direkte Auswirkungen auf den Standort hat. Bei einer Betriebsversammlung erfuhren die Mitarbeiter, dass bis zum Jahr 2025 etwa 230 Stellen abgebaut werden sollen. Trotz des Stellenabbaus plant BP, in den Standort zu investieren, um ihn zukunftsfähiger zu machen. Es ist geplant, in Umrüstung zu investieren, um die Produktion von umweltfreundlicheren Treibstoffen zu ermöglichen.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/nicht-mehr-wettbewerbsfaehig-bp-verkleinert-raffinerie-und-baut-stellen-ab
13.02.2024 Deutscher Elektroautobauer e.Go stellt zum zweiten Mal Insolvenzantrag
Der E-Auto-Hersteller e.Go, der seinen Sitz in Aachen hat, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Dies ist nicht das erste Mal, dass das Unternehmen diesen Schritt unternimmt. Es handelt sich bereits um den zweiten Insolvenzantrag in der Geschichte des Unternehmens.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/deutscher-elektroautobauer-e-go-stellt-zum-zweiten-mal-insolvenzantrag
11.03.2024 Schal- und Tuchhersteller Fraas schließt nach 143 Jahren und verlagert Produktion nach China
Der renommierte Schal- und Tuchhersteller Fraas, ansässig in Franken, entscheidet sich nach 143 Jahren für die Schließung seiner Produktionsstätten in Wüstenselbitz und Helmbrechts. Die Produktion verlagert sich nach China, wo das Unternehmen in Eigenregie kostengünstiger produzieren kann. Dieser Schritt betrifft insgesamt 125 Mitarbeiter.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/schal-und-tuchhersteller-fraas-schliesst-nach-143-jahren-und-verlagert-produktion-nach-china
10.03.2024 Evonik plant Abbau von 2000 Arbeitsplätzen
Der global agierende Chemiekonzern Evonik, plant eine Reduzierung seiner Belegschaft um 2000 Arbeitsplätze. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, die Organisation effizienter zu gestalten und operative Kosten zu reduzieren. Besonders stark betroffen von dieser Umstrukturierung sind insbesondere die Arbeitsplätze in Deutschland.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/evonik-plant-abbau-von-2000-arbeitsplaetzen
09.03.2024 Helma Eigenheimbau AG meldet nach vergeblichem Rettungsversuch Insolvenz an
Die Helma Eigenheimbau AG, ein renommierter deutscher Baudienstleister, hat unerwartet Insolvenz angemeldet, was einen abrupten Wendepunkt darstellt. Trotzdem wird auf der Unternehmenswebsite noch das Bild einer stabilen und florierenden Bauwelt präsentiert. Der überraschende Schritt des Insolvenzantrags beim Amtsgericht Gifhorn hat die Branchenexperten und Anleger gleichermaßen schockiert. Manuel Sack von der renommierten Kanzlei Brinkmann & Partner wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt. Die Gründe für diesen drastischen Schritt sind bis dato verschleiert.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/helma-eigenheimbau-ag-meldet-nach-vergeblichem-rettungsversuch-insolvenz-an
05.03.2024 Barry Callebaut baut 2500 Arbeitsplätze ab und schließt Werk in Norderstedt
Die Schließung des Werks in Norderstedt symbolisiert die Schwere der Situation. „Diese Entscheidung war extrem schwierig, aber für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens notwendig“, erklärt die Geschäftsleitung. Es wird deutlich, dass solche Entscheidungen nicht leichtfertig getroffen werden.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/barry-callebaut-baut-2500-arbeitsplaetze-ab-und-schliesst-werk-in-norderstedt
04.03.2024 Letzter deutsche Solarglas-Hersteller steht vor dem Aus
Die Glasmanufaktur Brandenburg, Deutschlands letzter Solarglas-Hersteller, steht vor dem Aus. Nur durch sofortige Unterstützungsmaßnahmen kann die Flachglasproduktion in Tschernitz fortgesetzt werden. Ein Brief von Borosil, dem Hauptaktionär, an führende Politiker macht die Dringlichkeit klar.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/letzter-deutsche-solarglas-hersteller-steht-vor-dem-aus
04.03.2024 Energiekosten vervierfacht – Deutsche Steinzeug AG insolvent – 1000 Arbeitsplätze betroffen
Mit ihrem Hauptsitz in Witterschlick ringt das Unternehmen mit finanziellen Schwierigkeiten, nicht zuletzt wegen der Energiekosten, die sich nach dem Beginn der Ukraine-Krise vervierfacht haben. Trotz der Insolvenz ist das Ziel, die vier Produktionsstandorte am Laufen zu halten und die 1000 Arbeitsplätze zu bewahren. Das Unternehmen, bekannt für seine hochwertige Keramik für Architektur und Schwimmbäder, setzt auf einen Neuanfang, um Standorte und Jobs zu sichern. CEO Dieter Schäfer versichert, dass Aufträge wie geplant bearbeitet und ausgeliefert werden.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/energiekosten-vervierfacht-deutsche-steinzeug-ag-insolvent-1000-arbeitsplaetze-betroffen
02.03.2024 Deutsche Traditionsmarke Lamy von japanischem Unternehmen übernommen
Die Mitsubishi Pencil Company aus Japan hat den Heidelberger Füller-Hersteller Lamy übernommen. Mit dem Verkauf endet die Ära eines weiteren deutschen Traditionsunternehmens. Einst gehörte Lamy zu den profitabelsten Unternehmen der Republik. In den vergangenen Jahren entwickelte es sich aber zum Sanierungsfall. Der Inhaber erkrankte und starb, seine Erben wirkten überfordert, im Vorstand krachte es. Am Ende stand der Verkauf.
Quelle: epochtimes.de/etplus/deutsche-traditionsmarke-lamy-von-japanischem-unternehmen-uebernommen-a4615378.html (Abo)
01.03.2024 Anlagenbauer verlagert Produktion von Deutschlands ins Ausland
Heidenheim – Das traditionsreiche Familienunternehmen Voith, ein Technologiekonzern mit mehreren Geschäftsbereichen, darunter Maschinenbau und Automobilzulieferung, hat angekündigt, dass die Produktion des Bereichs Hydro, der Produkte und Leistungen im Bereich Wasserkraft umfasst, an den Standort im österreichischen St. Pölten verlagert werden soll. Begründet wird der Schritt damit, dass das für den Geschäftsbereich die wirtschaftlichste Option sei.
Quelle: merkur.de/wirtschaft/ausland-anlagenbauer-verlagert-produktion-von-deutschlands-ins-zr-92861674.html
29.02.2024 Mehr als 1.000 Jobs in Gefahr – Auto-Innenausstatter Eissmann insolvent
Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 5.000 Mitarbeiter an 17 Standorten, wovon etwa 1.000 in Deutschland tätig sind. Der Hauptgrund hierfür liegt vor allem in der Umstellung der Automobilproduktion auf Elektromobilität. Dieser Wandel erfordert weniger Arbeitskräfte, da Elektroautos aus weniger Bauteilen bestehen als die traditionellen Verbrennungsmotoren.
Quelle: apollo-news.net/mehr-als-1-000-jobs-in-gefahr-auto-innenausstatter-eissmann-insolvent
29.02.2024 Forvia, Mutterkonzern des deutschen Automobilzulieferers Hella, streicht 10.000 Stellen
Als Muttergesellschaft des deutschen Automobilzulieferers Hella kündigte Forvia an, in den nächsten fünf Jahren bis zu 10.000 Arbeitsplätze in Europa zu streichen. Dies entspricht 13% der Belegschaft, wie der Konzern am Montag bekannt gab. Ziel ist es, jährlich rund 500 Mio. € ab 2028 einzusparen. Hauptsächlich sollen dabei frei werdende Stellen nicht neu besetzt werden.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/forvia-mutterkonzern-des-deutschen-automobilzulieferers-hella-streicht-10-000-stellen
27.02.2024 Größter Hersteller von Solarmodulen in Deutschland, Meyer Burger, stellt Produktion ein
Der Schweizer Solarkonzern Meyer Burger beendet seine Modulproduktion im sächsischen Freiberg. Dieser Schritt folgt nach monatelangen Warnungen an die Bundesregierung, ohne dass Unterstützung für die von chinesischen Importen bedrohte Branche erfolgte. Die Produktion in Freiberg wird bereits im März eingestellt, mit einer geplanten Schließung des Standorts Ende April. Meyer Burger hat die Verlegung seiner Produktion in den US-Bundesstaat Colorado angekündigt, was einen tiefgreifenden Wandel in der Unternehmensstrategie darstellt
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/groesster-hersteller-von-solarmodulen-in-deutschland-meyer-burger-stellt-produktion-ein
26.02.2024 „Landliebe“ schließt alle Werke in Deutschland
„Landliebe“ – bekannt für seine Joghurts und Desserts – steckt nach Unternehmensangaben mitten in einer Standortkrise. Der Milch-Riese verkündet, seine letzten beiden Werke in Deutschland zu schließen. „Die Vermutung liegt nahe, dass der Müller-Konzern die traditionsreiche Landliebe nur gekauft hat, um die Konkurrenz loszuwerden“, so Uwe Hildebrandt, Landeschef der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/landliebe-schliesst-alle-werke-in-deutschland-a4607462.html (Abo)
25.02.2024 Bosch streicht 3500 Stellen in der Hausgerätesparte
Angesichts der aktuellen Geschäftslage plant das Unternehmen, einen beträchtlichen Stellenabbau vorzunehmen. Dieser Schritt reflektiert nicht nur die Anpassung an das gegenwärtige Geschäftsvolumen, sondern auch die Absicht, die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Konkret sollen bis zum Ende des Jahres 2027 global rund 3.500 Arbeitsplätze im sogenannten indirekten Bereich gestrichen werden. Allein für dieses Jahr ist bereits der Abbau von 1.000 Stellen vorgesehen.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/bosch-streicht-3500-stellen-in-der-hausgeraetesparte
24.02.2024 Stiebel Eltron plant Kurzarbeit wegen Marktschwäche bei Wärmepumpen
Stiebel Eltron, ein Pionier und führender Hersteller in der Heiztechnologie, steht aktuell vor einer bedeutenden Herausforderung: einer spürbaren Marktschwäche im Segment der Wärmepumpen. Diese Entwicklung zwingt das Unternehmen zu strategischen Überlegungen, um auf die veränderten Marktbedingungen reagieren zu können. Im Zuge dessen führt die Unternehmensleitung Gespräche über die Einführung von Kurzarbeit am Hauptsitz in Holzminden. Angesichts der geplanten Maßnahme für März 2024 könnte rund ein Drittel der etwa 2400 Beschäftigten von Kurzarbeit betroffen sein.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/stiebel-eltron-plant-kurzarbeit-wegen-marktschwaeche-bei-waermepumpen
23.02.2024 Dynamischer Anstieg bei Firmenpleiten zu Jahresbeginn
In Deutschland erlebte der Januar einen signifikanten Anstieg insolventer Unternehmen. Verglichen mit dem Vormonat, verzeichneten die Insolvenzanträge eine Zunahme um mehr als 26%. Konjunkturschwäche, steigende Zinsen und hohe Energiekosten zwangen zu Jahresbeginn zahlreiche Firmen zur Aufgabe. Laut Statistischem Bundesamt erhöhte sich die Zahl der Regelinsolvenzen im Januar um 26,2% gegenüber dem Vorjahr. Dies ist ein deutlicher Sprung der Firmenpleiten im Vergleich zum Dezember 2023, wo die Steigerung bei 12,3% lag.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/dynamischer-anstieg-bei-firmenpleiten-zu-jahresbeginn
20.02.2024 Ford streicht 3500 von 4500 Stellen im Werk Saarloius
Im Zuge einer Neustrukturierung hat Ford einen erheblichen Stellenabbau im Werk Saarlouis angekündigt. Von den aktuell 4.500 Beschäftigten sollen 3.500 Stellen gestrichen werden. Diese Entscheidung folgt, nachdem die Suche nach einem Investor fehlgeschlagen war. Trotz der drastischen Maßnahme wurde eine vorläufige Einigung mit der IG Metall und dem Betriebsrat erreicht, die einen sozialverträglichen Abbau der Arbeitsplätze vorsieht
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/ford-streicht-3500-von-4500-stellen-im-werk-saarloius
16.02.2024 Bizerba, renommierter Hersteller von Waagen, baut 450 Stellen ab
Im Angesicht globaler wirtschaftlicher Turbulenzen müssen auch etablierte Firmen wie Bizerba aus Baden-Württemberg einschneidende Entscheidungen treffen. Der renommierte Waagen-Hersteller sieht sich gezwungen, 10% seiner globalen Belegschaft zu reduzieren. Diese Ankündigung betrifft auch den Stammsitz in Balingen. In einer Welt, die von Unsicherheit geprägt ist, reagieren Unternehmen auf verschiedenste Herausforderungen, um ihre Zukunft zu sichern. Bizerba, mit einer über 150-jährigen Geschichte, steht nun vor einem solchen Wendepunkt
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/bizerba-renommierter-hersteller-von-waagen-baut-450-stellen-ab
15.02.2024 Kärcher: Werksschließung und Verlagerung ins Ausland
In einer Ära wirtschaftlicher Veränderungen und weltweiter Herausforderungen entscheidet sich Kärcher für die Verlagerung einer Produktionsstätte ins Ausland und schließt ein Werk bei Pforzheim. Damit markiert die Firmenleitung eine signifikante Veränderung in der Unternehmensstrategie. Diese Entscheidung führt zum Abbau von 59 Arbeitsplätzen am Standort Reutlingen. Trotz Schwierigkeiten verfolgt Kärcher ein Ziel. Es will seine Führungsposition weltweit festigen. Dazu sucht das Unternehmen nach effizienteren Produktionsmethoden. Es strebt ebenfalls nach kostengünstigeren Standorten.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/kaercher-werksschliessung-und-verlagerung-ins-ausland
14.02.2024 ZF Friedrichshafen investiert 500 Millionen in den USA – Werksschließungen in Deutschland
ZF Friedrichshafen, Deutschlands zweitgrößter Automobilzulieferer, investiert 500 Mio. $ in sein US-Werk. Die Investition dient dem Ausbau des Werks in Gray Court, South Carolina. Ziel ist es, die nächste Generation von Antriebstechnologien herzustellen. Im Fokus steht dabei ein Acht-Gang-Automatikgetriebe. Dieses Getriebe wird schon von BMW in Deutschland verwendet. Es eignet sich auch für Plug-in-Hybridfahrzeuge. Solche Fahrzeuge werden in den USA immer beliebter.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/zf-friedrichshafen-investiert-500-millionen-in-den-usa-werksschliessung-in-deutschland
12.02.2024 Audi plant Produktionsverlagerung nach Mexiko und China
Audi plant, seine Produktionskapazitäten in Europa zu verringern. Der deutsche Automobilhersteller beabsichtigt, das Modell Q8 e-tron in Mexiko und China herzustellen. Diese strategische Veränderung im globalen Produktionsnetzwerk steht in enger Zusammenarbeit mit dem Volkswagen-Konzern. Die offizielle Bekanntgabe der Einzelheiten wird voraussichtlich im Frühjahr erfolgen.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/audi-plant-produktionsverlagerung-nach-mexiko-und-china
07.02.2024 Miele baut Waschmaschinen künftig in Polen und streicht weltweit 2000 Stellen
Miele hat in den Corona-Jahren Rekordumsätze verbucht, will nun aber Kosten senken, weil der Umsatz stark gesunken sei. Das Familienunternehmen streicht Stellen – und verlagert die Montage von Waschmaschinen nach Polen.
Quelle: welt.de/wirtschaft/article249953538/Miele-baut-Waschmaschinen-kuenftig-in-Polen-und-streicht-2000-Stellen.html
07.02.2024 Automobilzulieferer Magna schließt Standort in Köln – Ungewissheit in Untergruppenbach
Der Autozulieferer Magna plant, seinen Entwicklungsstandort in Köln bis Ende Juni 2024 zu schließen. Das betrifft mehr als 200 Mitarbeiter am Powertrain-Standort in Köln. Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf die fortschreitende Transformation der Automobilindustrie und Marktveränderungen. Die IG Metall Köln setzt sich dafür ein, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. In den kommenden Tagen wird sie Gespräche mit dem Betriebsrat führen
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/automobilzulieferer-magna-schliesst-standort-in-koeln-ungewissheit-in-untergruppenbach
04.02.2024 Jetzt trifft es auch Süßigkeiten: Hussel, Eilles und Arko insolvent
Kekse und Schokolade, Tee und Kaffee: Die schwierigen Bedingungen am Standort Deutschland bekommt jetzt auch die Deutsche Confiserie Gruppe zu spüren. Mit Insolvenzanträgen von Hussel, Eilles und Arko stehen weit über 1.000 Arbeitsplätze auf der Kippe.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/jetzt-trifft-es-auch-suessigkeiten-hussel-eilles-und-arko-insolvent-a4580942.html
03.02.2024 Massiver Job-Kahlschlag: Deutsche Unternehmen streichen tausende Stellen
Deutsche Traditionsunternehmen, darunter Bayer, VW und SAP, kündigen massive Stellenstreichungen an, um wirtschaftlichen Herausforderungen wie dem Ausbau von Künstlicher Intelligenz und dem Wandel zur Elektromobilität zu begegnen. Dieser Stellenabbau spiegelt die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen wider.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/massiver-job-kahlschlag-deutsche-unternehmen-streichen-tausende-stellen-a4579442.html (Abo)
01.02.2024 Deutsche Bank will 3.500 Jobs abbauen
Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr unter dem Strich trotz besserer Geschäfte weniger verdient als ein Jahr zuvor. Der auf die Anteilseigner des Dax-Konzerns entfallende Überschuss lag 2023 mit gut 4,2 Mrd. € um 16% unter Vorjahresniveau, wie Deutschlands größtes Geldhaus in Frankfurt mitteilte. Im Vorjahr hatte die Bank von einer einmaligen Steuergutschrift profitiert. Jetzt plant der Vorstand weitere Einsparungen und will dazu 3.500 Arbeitsplätze abbauen.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-will-3-500-jobs-abbauen-a4577242.html
28.01.2024 Das KaDeWe in Berlin ist insolvent
Das KaDeWe am Wittenbergplatz gehört zur angeschlagenen Signa-Gruppe von René Benko. Für das Kaufhaus wird offenbar ein Insolvenzantrag vorbereitet.
Quelle: berliner-zeitung.de/news/bericht-kadewe-in-berlin-insolvent-li.2181308
27.01.2024 120 Jahre alter Glashersteller Ritzenhoff insolvent – 430 Angestellte betroffen
Ritzenhoff, ein renommierter Glashersteller, hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Die Gründe liegen in der verschiedenen Krisen der letzten Jahre – von den Corona-Maßnahmen bis zur Energiepreisexplosion.
Quelle: apollo-news.net/120-jahre-alter-glashersteller-ritzenhoff-insolvent-430-angestellte-betroffen
23.01.2024 Verband: Niedrigste Stahlproduktion in Deutschland seit 2009
2023 wurden 35,4 Millionen Tonnen Stahl produziert und damit 3,9 Prozent weniger als im Vorjahr, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Dienstag in Berlin mitteilte. Das sei das niedrigste Produktionsvolumen seit der Finanzmarktkrise 2009. Seinerzeit sei es nach dem rezessionsbedingten Einbruch aber wieder rasch bergauf gegangen. Dagegen halte der nun seit Anfang 2022 dauernde Negativtrend an.
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/707184/verband-niedrigste-stahlproduktion-in-deutschland-seit-2009
23.01.2024 Bosch streicht weitere Stellen im Autogeschäft
Der dritte Stellenabbau innerhalb weniger Wochen trifft die Sparte elektronische Steuergeräte des Autozulieferers. Betroffen sind vier Standorte und bis zu 500 Beschäftigte.
Quelle: handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autozulieferer-bosch-streicht-weitere-stellen-im-autogeschaeft/100009779.html
21.01.2024 Net Zero Europa: Gewerkschaften sind alarmiert ob des industriellen Kollaps‘ der EU
Die wichtigsten europäischen Gewerkschaften haben ihre tiefe Besorgnis über das Ausmaß des industriellen Niedergangs in der EU geäußert, da die strukturell hohen Energiepreise weiterhin eine entscheidende Säule der Wirtschaft des Blocks zerstören.
Quelle: eike-klima-energie.eu/2024/01/21/net-zero-europa-gewerkschaften-sind-alarmiert-ob-des-industriellen-kollaps-der-eu
20.01.2024 Elektroauto-Flaute zwingt Eberspächer zur Werksschließung
Die Elektromobilität sollte die Automobilbranche revolutionieren, doch in Deutschland und anderen Teilen Europas erleben wir derzeit eine Elektroauto-Flaute. Die abrupt gestoppte Förderung für E-Autos hat die Industrie schwer getroffen. Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die Zulieferer aus. Ein deutscher Autozulieferer, Eberspächer, musste ein neugebautes Werk in Bulgarien aufgeben, noch bevor das erste Teil vom Band lief.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/elektroauto-flaute-zwingt-eberspaecher-zur-werksschliessung
11.01.2024 Insolvente deutsche Bäckereikette schließt zahlreiche Filialen – 500 Arbeitsplätze betroffen
Die Zukunft der insolventen Bäckereikette Lila Bäcker sieht düster aus, da Gespräche mit potenziellen Investoren für eine umfassende Lösung gescheitert sind. Insolvenzverwalter Christian Graf Brockdorff wird nur 160 der ursprünglich 232 Filialen weiterführen können, was den Verlust von rund 500 der 1.600 Arbeitsplätze bedeutet. Diese Entscheidung hat weitreichende Auswirkungen auf das Unternehmen und seine Belegschaft.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/insolvente-deutsche-baeckereikette-schliesst-zahlreiche-filialen-500-arbeitsplaetze-betroffen
08.01.2024 Kaufhauskette Karstadt Kaufhof will Insolvenz beantragen
Die Kaufhauskette Galeria Karstadt Kaufhof will laut einem Medienbericht Insolvenz beantragen. Hintergrund sind die gravierenden Probleme des Eigentümers, der österreichischen Signa-Gruppe. Noch am Wochenende hatte der Betriebsrat der Kaufhausgruppe das Unternehmen für zukunftsfähig erklärt.
Quelle: de.rt.com/wirtschaft/192076-kaufhauskette-karstadt-kaufhof-will-insolvenz
03.01.2024 Nach Gigaset-Pleite eröffnet Gericht jetzt das Insolvenzverfahren
Gigaset ist nach eigenen Angaben zahlungsunfähig. Grund sei ein erheblicher Umsatzrückgang. Jetzt hat das Amtsgericht in Münster ein Insolvenzverfahren gegen den Telefonhersteller eröffnet.
Quelle: focus.de/finanzen/news/telefonhersteller-muss-vors-amtsgericht-nach-gigaset-pleite-eroeffnet-gericht-jetzt-das-insolvenzverfahren_id_259544107.html