Wirtschaft: Exitus/ Exodus/ Insolvenz (22.02.2026)

27.12.2024 Pleitewelle in der Solar-Branche: Folgen für Solarbesitzer und PV-Unternehmen
 
Eine massive Pleitewelle erschüttert die Solarbranche. Überraschend viele Firmen gingen 2024 insolvent und 2025 sieht es nicht besser aus. Auch große Zukunftsprojekte, wie die Fabrik des Batterieherstellers „Northvolt“, stehen vor dem Aus. Die Insolvenzwelle großer Photovoltaikunternehmen verdeutlicht die großen Probleme, die derzeit am Markt für erneuerbare Energien bestehen. Betroffen sind nicht nur Solarunternehmen, sondern auch bei Hersteller von Wärmepumpen und Batterien.
Quelle: agrarheute.com/energie/strom/schlimme-pleitewelle-solar-branche-insolvenzen-pv-gehen-2025-630604

 

27.12.2024 Insolvenz beim Maschinenbauer Manz: Auswirkungen auf 1.500 Mitarbeiter
 
Der Maschinenbauer Manz aus Reutlingen meldet Zahlungsunfähigkeit. Die Geschäftsleitung entschied am 18. Dezember, ein Insolvenzverfahren einzuleiten. Grund sind eine finanzielle Überschuldung und die Weigerung von Kreditgebern, weitere Mittel bereitzustellen. Nach internen Angaben soll der Antrag innerhalb weniger Tage gestellt werden.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/insolvenz-beim-maschinenbauer-manz-auswirkungen-auf-1-500-mitarbeiter

 

26.12.2024 Autozulieferer Eberspächer: Kompletter Produktionsstopp am Standort Herxheim
 
Der Autozulieferer Eberspächer will 2025 die Produktion am Standort Herxheim vollständig einstellen. Das bedeutet den Abbau von rund 200 Arbeitsplätzen. Der Hersteller von unter anderem Standheizungen spürt die Auswirkungen der Krise in der Automobilbranche wie die gesunkene Nachfrage bei der Elektromobilität. In Herxheim stellt Eberspächer Hochvolt-Heizer für Elektrofahrzeuge her.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/insolvenz-ticker-1-000-kuendigungen-luftfahrtpionier-lilium-entlaesst-alle-mitarbeiter-a4955979.html

 

26.12.2024 Klavierbauer Grotrian-Steinweg insolvent: Jobs weg, Marke soll nach China gehen
 
Der renommierte deutsche Klavierbauer Grotrian-Steinweg ist insolvent. Nun wurden alle Mitarbeiter entlassen, ein chinesisches Unternehmen kauft den Hersteller auf. Vermutlich, um mit den Markenrechten billige Ware unter dem bekannten Label verkaufen zu können.
Quelle: apollo-news.net/klavierbauer-grotrian-steinweg-insolvent-jobs-weg-marke-soll-nach-china-gehen

 

21.12.2024 Einigung bei VW: Alle Werke bleiben erhalten – aber 35.000 Stellen fallen weg
 
Volkswagen will bis 2030 mehr als 35.000 Stellen sozialverträglich abbauen. Demnach sollen etwa 4.000 Jobs in der technischen Entwicklung in Wolfsburg wegfallen. Zudem werde die Zahl der jährlich angebotenen Ausbildungsplätze ab 2026 bedarfsgerecht von 1.400 auf 600 reduziert. VW spare durch die Arbeitskostenentlastung 1,5 Mrd. € Euro pro Jahr. Gleichzeitig versprach der Autobauer eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2030. Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/einigung-bei-vw-alle-werke-bleiben-erhalten-aber-35-000-stellen-fallen-weg-a4980049.html

 

18.12.2024 Automobilzulieferer tief in roten Zahlen: Brose baut 700 Stellen ab
 
Betroffen ist insbesondere das Stammwerk in Coburg sowie das Werk in Bamberg. Dort sollen je 200 Arbeitsplätze innerhalb eines Jahres abgebaut werden. Auch in Würzburg müssen 120 Beschäftigte das Unternehmen verlassen. Insgesamt möchte man die Kosten, die indirekt für das Personal anfallen, um 20% zurückschrauben.
Quelle: apollo-news.net/automobilzulieferer-tief-in-roten-zahlen-brose-baut-700-stellen-ab

 

16.12.2025 Noch mehr Firmenpleiten 2025 erwartet: Insolvenzwelle flutet die Wirtschaft
 
„Die Woge wird zur Welle, das wird sich 2025 verstetigen“, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsauskunftei Creditreform, Bernd Bütow. Einen Hebel, um die Situation zu entschärfen, hat die künftige Bundesregierung in der Hand: Unternehmen wünschen sich Planungssicherheit statt eines Zickzackkurses.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/noch-mehr-firmenpleiten-2025-erwartet-insolvenzwelle-flutet-die-wirtschaft-a4974467.html

 

16.12.2024 Weltmarktführer Stihl kürzt über 100 Arbeitsplätze – und warnte zuvor vor grüner Energiepolitik
 
Der renommierte Maschinenbauer Stihl wird an seinem Stammsitz im baden-württembergischen Waiblingen mehr als 100 Arbeitsplätze abbauen müssen. Das berichten die Stuttgarter Nachrichten. Mehr als 100 Stellen sollen demnach in der Verwaltung, nicht aber in der Produktion, gestrichen werden. Der Grund sind die stark rückläufigen Umsatzzahlen sowie die Belastungen durch Inflation und hohen Energiepreise. Spannenderweise hatte Nikolas Stihl genau vor diesen Wirtschaftsproblemen gewarnt. „Bei der Art und Weise, wie da vorgegangen wird, ist Dilettantismus schon ein relativ schwaches Wort“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa Ende 2022 zur grünen Energiewende.
Quelle: apollo-news.net/weltmarktfuehrer-stihl-kuerzt-ueber-100-arbeitsplaetze-und-warnte-zuvor-vor-gruener-energiepolitik

 

15.12.2024 Porzellan-Hersteller Rosenthal schließt Werk in Oberfranken
 
In Verhandlungen mit der Gewerkschaft sondiert die Geschäftsführung derzeit, welcher der beiden Standorte in Selb und Speichersdorf geschlossen werden soll. Rund 600 Mitarbeiter bangen um ihre Arbeitsplätze. Rosenthal müsse sich von 100 Mitarbeitern trennen, hieß es im Frühjahr. Hohe Produktionskosten in Deutschland und ein verändertes Konsumverhalten belasten das Unternehmen.
Quelle: apollo-news.net/porzellan-hersteller-rosenthal-schliesst-werk-in-oberfranken

 

13.12.2024 Chemieriese Evonik plant massive Stellenabgabe
 
Hohe Strompreise und Lohnkosten machen den Standort Deutschland für den internationalen Konzern nicht attraktiv. Nun plant Evonik einen massiven Stellenabbau. Das kündigte der Konzern am Freitag an. Insgesamt sollen 7.000 Stellen im Konzern abgebaut werden. Das sind über 20% aller Arbeitsplätze beim Konzern. Es handelt sich um einen historischen Umbau des Unternehmens. Auch diesmal wird die Umstrukturierung wohl insbesondere Arbeitnehmer in Deutschland betreffen.
Quelle: apollo-news.net/7-000-stellen-chemieriese-evonik-plant-massive-stellenabgabe

 

09.12.2024 Opel reduziert Produktion in Rüsselsheim auf eine Schicht
 
Der hessische Autohersteller Opel sieht sich mit einem Rückgang der Nachfrage in Europa konfrontiert. Nun zeigt sich, dass auch ein bisher starkes Modell an Dynamik verliert. Deshalb reduziert Opel die Fahrzeugproduktion im Stammwerk in Rüsselsheim auf nur noch eine Schicht. Laut einem internen Schreiben des Betriebsrats, das dem Handelsblatt vorliegt, greift die Änderung ab dem 01.12.2024.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/opel-reduziert-produktion-in-ruesselsheim-auf-eine-schicht

 

08.12.2024 Europas Unternehmen kämpfen ums Überleben: 21 Prozent mehr Pleiten
 
Die Pleitewelle zieht ihre Bahnen durch Europa. Allein in Westeuropa meldeten im vergangenen Jahr rund 170.000 Unternehmen Insolvenz an, wie eine aktuelle Analyse der Wirtschaftsauskunftei „Creditreform“ zeigt. 2022 waren es noch 140.168 Fälle. Damit stieg die Anzahl der Insolvenzen 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 21%.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/21-prozent-mehr-pleiten-europas-unternehmen-kaempfen-ums-ueberleben-a4959806.html

 

06.12.2024 Mozartkugeln ade: Berühmte Schokoladenfabrik in Österreich geschlossen
 
Österreich verliert ein weiteres Traditionsunternehmen: Weil der US-amerikanische Rechteinhaber an der weltberühmten Mozartkugel den Produktionsauftrag geschlossen hat, muss das seit 1897 bestehende Schokoladenwerk in Grödig bei Salzburg schließen. Am Freitag lief die letzte süße Kugel vom Band.
Quelle: de.rt.com/oesterreich/228596-mozartkugeln-ade-beruehmte-schokoladenfabrik-geschlossen

 

05.12.2024 Zweitgrößter Stahlhersteller der Welt schließt Standort in Deutschland
 
Der Stahlhersteller ArcelorMittal schließt seinen Standort in Olpe. Grund sind die sinkende Nachfrage und günstige Importe aus dem Ausland. Bereits 2021 hatte ein ThyssenKrupp-Standort in Olpe geschlossen.
Quelle: apollo-news.net/zweitgrter-stahlhersteller-der-welt-schliet-standort-in-deutschland

 

05.12.2024 Autositzhersteller Recaro an italienischen Investor verkauft
 
Der traditionsreiche Autositzhersteller Recaro mit Sitz in Kirchheim/Teck wird von einem italienischen Investor übernommen. Die Produktion wird in die Region Turin verlagert und die Fertigung vor Ort endgültig geschlossen, wie eine Sprecherin mitteilte. Zuletzt waren in Kirchheim 215 Menschen beschäftigt, wie eine Sprecherin mitteilte. Nur ein geringer Teil der Arbeitsplätze soll erhalten werden. Die „Proma Group“ werde den Betrieb mit mehreren Mitarbeitern aus den ursprünglichen Vertriebs- und Technikabteilungen von Recaro fortführen.
Quelle: epochtimes.de/politik/deutschland/autositzhersteller-recaro-an-italienischen-investor-verkauft-a4962759.html

 

05.12.2024 Abbau in Deutschland, Aufbau in China: ZF eröffnet neues Millionenwerk
 
Der in Deutschland strauchelnde Autozulieferer ZF expandiert – in China. In der nordöstlichen Stadt Shenyang eröffnet der Konzern ein neues, großes Werk für E-Autos. Für 130 Mio. € baute man den neuen Standort in rekordverdächtiger Zeit – der Konzern verstärkt damit sein ohnehin starkes Engagement auf dem chinesischen Markt.
Quelle: apollo-news.net/abbau-in-deutschland-aufbau-in-china-zf-eroeffnet-neues-millionenwerk

 

04.12.2024 ElringKlinger schließt Werk im Harz: Standort Thale vor dem Aus
 
Der Automobilzulieferer ElringKlinger hat angekündigt, sein Werk im Harz-Städtchen Thale zu schließen. Betroffen sind 33 Mitarbeiter, die das Unternehmen bereits über die Entscheidung informiert hat. Laut ElringKlinger konnte sich das Werk in Thale bei Ausschreibungen nicht gegen kostengünstigere Anbieter aus anderen europäischen Ländern behaupten. Hinzu kommen die Herausforderungen eines sich wandelnden Marktes, in dem der Übergang zu Elektromobilität und nachhaltigen Technologien die Nachfrage nach traditionellen Fahrzeugkomponenten reduziert.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/elringklinger-schliesst-werk-im-harz-standort-thale-vor-dem-aus

 

03.12.2024 Das Ende der Party: Beliebter Hersteller nun auch in Deutschland insolvent
 
Sie ist eine der bekanntesten Marken der Welt: Tupperware war vor allem in den 60er und 70er Jahren eine absolute Kult-Marke. Seit 1962 ist Tupperware Deutschland auch in Frankfurt am Main ansässig, zehn Jahre nachdem die Muttergesellschaft in den USA gegründet und groß geworden war. Im September knickte die US-amerikanische Mutter jedoch ein und stellte einen Insolvenzantrag. Am 27.11.2024 zog die deutsche Gesellschaft nach.
Quelle: merkur.de/wirtschaft/das-ende-der-party-beliebter-hersteller-nun-auch-in-deutschland-insolvent-zr-93437557.html

 

03.12.2024 Schweizer Autozulieferer kehrt Deutschland den Rücken: Experte warnt vor „Abwanderungswelle“
 
Der Schweizer Autozulieferer Feintool teilte am 03.12.2024 mit, sein Werk in Sachsenheim (Baden-Württemberg) zu schließen und stattdessen nach Ungarn zu verlagern. Als Grund werden die „aktuellen Rahmenbedingungen in Deutschland, eine konjunkturelle Abschwächung im Industriegeschäft sowie politische Unsicherheiten in Bezug auf die Elektromobilität und Energiewende“ angegeben. Der unrentable Standort in Sachsenheim bei Stuttgart soll geschlossen und der Großteil der Produktion in das ungarische Werk Tokod verlagert werden. Im Zuge des Umbaus werden voraussichtlich 200 Stellen wegfallen.
Quelle: berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/nach-paukenschlag-bei-vw-und-bosch-schweizer-autozulieferer-fluechtet-aus-deutschland-li.2277787

 

02.12.2024 Hotel-Kette mit 50 Standorten in Deutschland meldet Insolvenz an – 1300 Stellen auf der Kippe
 
Achat Hotels hat Standorte im ganzen Bundesgebiet, verstärkt aber im Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt und Mannheim. Dort befindet sich auch der Hauptsitz des Unternehmens. Achat Hotels betreibt auch ein Hotel in Budapest. Nach eigenen Angaben kommt die Kette so auf über 5800 Zimmer an 50 Standorten. Die Zahl der Mitarbeitenden beziffert sie auf 1300.
Quelle: merkur.de/wirtschaft/hotel-kette-mit-50-standorten-in-deutschland-meldet-insolvenz-an-1300-stellen-auf-der-kippe-zr-93439362.html

 

02.12.2024 Europas Wirtschaft in der Krise: 170.000 Firmenpleiten in 2023
 
Die Pleiten in Europa häufen sich. Besonders dramatisch ist die Situation in Schweden, wo die Zahl der Insolvenzen in diesem Jahr voraussichtlich 10.000 übersteigen wird – ein Niveau, das zuletzt in der Finanzkrise der 1990er-Jahre erreicht wurde. Auffällig ist, dass dieser Anstieg kein Einzelfall ist, denn mit Ausnahme des Juni 2024, in dem ein Anstieg von 6,3% zu verzeichnen war, bewegt sich die Zuwachsrate seit Juni 2023 durchgängig im zweistelligen Bereich.
Quelle: telepolis.de/features/170-000-Firmenpleiten-Europas-Wirtschaft-in-der-Krise-10184795.html

 

28.11.2024 Schaeffler verlagert Produktion nach Osteuropa und Asien
 
Schaeffler wartet Anfang des Monats mit drastischen Ankündigungen auf. Europaweit sollen 4700 Stellen gestrichen werden, davon 2800 in Deutschland. Nach der Übernahme des Antriebsspezialisten „Vitesco“ im Oktober sind das konzernweit rund 4% der Arbeitsplätze. „Die in den letzten Jahren stark gestiegenen Material-, Energie- und Personalkosten können nicht durch weitere Preisanpassungen gegenüber den Kunden kompensiert werden“, schreibt das Unternehmen. Deshalb soll die Produktion an kostengünstigere Standorte in Europa, China und Asien verlagert werden.
Quelle: n-tv.de/wirtschaft/Schaeffler-verlagert-Produktion-nach-Osteuropa-und-Asien-article25394465.html

 

27.11.2024 Thyssenkrupp streicht 11.000 Stellen: Radikaler Umbau der Stahlsparte
 
Der Industriekonzern Thyssenkrupp plant einen massiven Stellenabbau in seiner Stahlsparte. Bis 2030 soll die Zahl der Arbeitsplätze von aktuell 27.000 auf rund 16.000 sinken. 5.000 Stellen fallen weg, während der Konzern weitere 6.000 durch Outsourcing oder Geschäftsverkäufe an externe Dienstleister auslagern will. Hintergrund sind die schwache Nachfrage am Stahlmarkt und der Zwang, die Produktionskapazitäten zu reduzieren. Statt bisher 11,5 Mio. Tonnen will das Unternehmen künftig nur noch 8,7 bis 9 Mio. Tonnen jährlich produzieren. Damit entspricht die geplante Kapazität der Versandmenge des letzten Geschäftsjahres
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/thyssenkrupp-streicht-11-000-stellen-radikaler-umbau-der-stahlsparte

 

26.11.2024 Nächster großer Automobilzulieferer insolvent: 1.500 Arbeitsplätze in Gefahr
 
Die Gerhardi Kunststofftechnik GmbH ist ein traditionsreicher Automobilzulieferer mit Hauptsitz in Lüdenscheid – sie wurde 1796 gegründet. Mehr als 200 Jahre später bangen das Familienunternehmen und seine 1.500 Beschäftigten, darunter rund 700 am Standort Ibbenbüren, nun um ihre Existenz. Am Montagnachmittag musste ein Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Hagen beantragt werden.
Quelle: apollo-news.net/nchster-groer-automobilzulieferer-insolvent-1-500-arbeitspltze-in-gefahr

 

23.11.2024 Opfer der Baukrise – Blanke Türenwerke nach 120 Jahren insolvent
 
Die „Blanke Türenwerke GmbH“, ein traditionsreicher Hersteller von Innentüren und Zargen mit Sitz in Bad Iburg, steht vor einer ungewissen Zukunft. Nach stolzen 120 Jahren Unternehmensgeschichte hat die Firma Insolvenz angemeldet und reiht sich damit in eine Reihe mittelständischer Unternehmen ein, die der aktuellen Krise in der Baubranche zum Opfer fielen. Am 05.11.2024 ordnete das Amtsgericht Osnabrück die vorläufige Verwaltung des Vermögens an, eine Maßnahme, die tiefgreifende Auswirkungen auf das Unternehmen und seine Mitarbeiter haben könnte
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/opfer-der-baukrise-blanke-tuerenwerke-nach-120-jahren-insolvent

 

21.11.2024 Anstieg um 23 Prozent: Zahl der Firmenpleiten steigt deutlich
 
Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland steigt weiter zweistellig. Auch im Oktober haben deutlich mehr Unternehmen Insolvenz angemeldet als ein Jahr zuvor. Das Statistische Bundesamt registrierte anhand vorläufiger Daten einen Anstieg der angemeldeten Verfahren um 22,9% im Vergleich zum Oktober 2023. Der Trend zeigt seit Monaten nach oben. Mit Ausnahme des Juni 2024 liegt die Zuwachsrate bei den Insolvenzanmeldungen seit Juni 2023 im zweistelligen Bereich.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/anstieg-um-23-prozent-zahl-der-firmenpleiten-steigt-deutlich-a4946197.html

 

20.11.2024 Ford entlässt 2.900 Mitarbeiter in Deutschland wegen schlechter Nachfrage nach E-Autos
 
Insgesamt sollen in Europa 4.000 Arbeitsplätze bis 2027 wegfallen. Der Geschäftsführer der deutschen Ford-Werke, Marcus Wassenberg, sagt zur FAZ: „Ford macht Verluste in Europa und kann nicht einfach darauf bauen, dass der Mutterkonzern die europäische und die deutsche Tochtergesellschaft unbeschränkt weiter finanziert.”
Quelle: apollo-news.net/ford-entlsst-2-900-mitarbeiter-in-deutschland-wegen-schlechter-nachfrage-nach-e-autos

 

19.11.2024 Nächster Automobilzulieferer muss Insolvenz anmelden
 
Seit 1908 existiert die die Johann Vitz GmbH und produziert bedeutende Komponenten für die Automobilwirtschaft. Nun musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Man wollte sich nicht dazu äußern, ob die Arbeitsplätze der 265 Angestellten gesichert sind.
Quelle: apollo-news.net/1908-gegrndet-nchster-automobilzulieferer-muss-insolvenz-anmelden

 

08.11.2024 Rückschlag für Energiewende: Wasserstoff-Pionier HH2E meldet Insolvenz an
 
Für den Wasserstoff-Pionier HH2E aus Berlin sollte es eine Art Referenzobjekt werden. Noch im Sommer wurden die Pläne für eine Produktionsanlage für grünen Wasserstoff im mecklenburgischen Lubmin bekräftigt. 6000 Tonnen sollten dort im industriellen Maßstab mit überschüssigem Ökostrom schon 2026 produziert werden. Bis 2030 war ein Ausbau der Kapazität auf jährlich 60.000 Tonnen geplant. Jetzt ist alles offen. Am Freitag teilte das Unternehmen mit, dass es noch am selben Tag Insolvenz in Eigenverwaltung beantragen werde.
Quelle: berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/rueckschlag-fuer-energiewende-wasserstoff-pionier-hh2e-meldet-insolvenz-an-li.2270262

 

07.11.2024 Quantron: Der Traum vom Wasserstoff-Lkw endet in der Insolvenz
 
Der Hersteller „Quantron“, bekannt für seine innovativen Wasserstoff-Lkw, musste Insolvenz anmelden. Der Firma aus Gersthofen, nahe Augsburg, fehlten zuletzt die finanziellen Mittel, um Gehälter auszuzahlen. Die Kanzlei BBL bestätigte, dass „Quantron“ nun offiziell im Insolvenzverfahren ist. Das Amtsgericht Augsburg bestellte Rechtsanwalt Constantin Graf Salm-Hoogstraeten als vorläufigen Insolvenzverwalter.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/quantron-der-traum-vom-wasserstoff-lkw-endet-in-der-insolvenz

 

29.10.2024 Flex schließt Produktion in Steinheim – 110 Arbeitsplätze betroffen
 
Nach 100 Jahren beendet Flex Ende 2025 die Produktion am Standort Steinheim. Rund 110 Arbeitsplätze fallen weg. Die Schließung begründet der Mutterkonzern mit den hohen Produktionskosten in Deutschland.
Quelle: https://apollo-news.net/flex-schliet-produktion-in-steinheim-110-arbeitspltze-betroffen/

 

28.10.2024 IG Metall scheitert: Autozulieferer in Bayern baut 400 Stellen ab
 
Der Automobilzulieferer Preh in Bad Neustadt an der Saale sieht sich mit schwierigen Marktbedingungen konfrontiert. Das Unternehmen hat beschlossen, etwa 420 Arbeitsplätze abzubauen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Dieser Schritt betrifft alle Bereiche und Funktionen des Unternehmens und soll bis Ende 2024 umgesetzt werden.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/ig-metall-scheitert-autozulieferer-in-bayern-baut-400-stellen-ab

 

25.10.2024 Voestalpine schließt Werk in Deutschland – 220 Mitarbeiter betroffen
 
Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine beendet die Produktion an einem Standort in Rheinland-Pfalz. Aufgrund der schrumpfenden Nachfrage in der Automobilindustrie muss das Werk in Birkenfeld schließen. Rund 220 Mitarbeiter sind davon betroffen. Gleichzeitig plant das Unternehmen, in Dettingen (Baden-Württemberg) ähnlich drastische Maßnahmen zu ergreifen. Dort könnte eine Personalkürzung in gleicher Größenordnung anstehen.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/voestalpine-schliesst-werk-in-deutschland-220-mitarbeiter-betroffen

 

21.10.2024 Jetzt schließt auch Henkel sein erstes Werk in Deutschland
 
„Wir werden (…) kein Werk in Deutschland schließen“, sagte Carsten Knobel, der CEO des Düsseldorfer Unternehmens Henkel, in Bezug auf die schlechte wirtschaftliche Situation noch im Sommer. Doch nun bestätigte das Unternehmen auf Anfrage des Handelsblatts umfangreiche Abbaupläne. Man will das gesamte Werk in Heidenau, das Klebstoffe für die Möbelindustrie produziert, bis Ende dieses Jahres schließen. Alle 40 Mitarbeiter werden dann ihren Job verlieren – und Ostdeutschland seinen einzigen Henkel-Standort.
Quelle: apollo-news.net/jetzt-schliet-auch-henkel-sein-erstes-werk-in-deutschland

 

20.10.2024 Automobil-Krise spitzt sich zu: Nächstes deutsches Werk geschlossen
 
Der Linzer Stahlkonzern Voestalpine zieht die Reißleine: Das Werk im rheinland-pfälzischen Birkenfeld wird geschlossen. Auch in Dettingen droht ein massiver Stellenabbau.
Quelle: apollo-news.net/automobil-krise-spitzt-sich-zu-naechstes-deutsches-werk-geschlossen

 

19.10.2024 Autozulieferer Brose baut fast 1000 Stellen ab
 
Der Verwaltungsratsvorsitzende von Brose, Michael Stoschek, gab in einem Interview bekannt, dass knapp 1000 der weltweit rund 32.000 Arbeitsplätze wegfallen sollen. „Unsere Führung plant den Abbau von 950 Stellen in der Administration an Hochlohnstandorten“, so Stoschek. Dabei steht vor allem die Effizienz im Fokus. Denn die Produktionsstätten mit hochautomatisierten Anlagen seien derzeit nicht ausreichend ausgelastet. Diese Situation lässt sich kurzfristig nicht ändern, was die Entscheidung beeinflusst.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/autozulieferer-brose-baut-fast-1000-stellen-ab

 

18.10.2024 Baustoffhersteller schließt Werk in Deutschland – 200 Mitarbeiter verlieren ihren Job
 
Der Baustoffhersteller Wavin, bekannt für seine Kunststoffrohre und Lösungen für den Infrastrukturbau, beendet die Produktion in Deutschland. 220 Arbeitsplätze sind betroffen. Laut Gerardo Martinez, Geschäftsführer der „Wavin GmbH“ und Vice President von „Orbia B&I für Westeuropa“, sind die Maßnahmen nötig, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten. Trotz der Schließung in Twist bleibt der Produktionsstandort in Westeregeln bei Magdeburg bestehen. Außerdem plant Wavin die Errichtung eines neuen Logistikstandorts in Tschechien, um deutsche Kunden weiterhin effizient zu beliefern.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/baustoffhersteller-schliesst-werk-in-deutschland-200-mitarbeiter-verlieren-ihren-job

 

16.10.2024 Bremer Maschinenbauer vor dem Aus: Traditionsunternehmen ist insolvent
 
Ein weiterer Schlag für die deutsche Industrie: Das Bremer Werk für Montagesysteme (BWM) hat einen Insolvenzantrag gestellt. Die Corona-Pandemie, Lieferkettenprobleme und drastische Preissteigerungen haben dem Unternehmen schwer zugesetzt.
Quelle: apollo-news.net/bremer-maschinenbauer-vor-dem-aus-traditionsunternehmen-ist-insolvent

 

16.10.2024 Insolvenz für LG Nord Gerüstbau: Krise der Baubranche fordert nächstes Opfer
 
Die Krise in der Baubranche fordert ihr nächstes Opfer: Der Gerüstbauer „LG Nord“ aus Bremerhaven musste die Insolvenz erklären. Am 01.10.2024 wurde das Verfahren eröffnet. Grund ist offenbar ein Zahlungsausfall bei einem Großprojekt – die Rede ist vom Überseequartier in Hamburg.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/insolvenz-fuer-lg-nord-geruestbau-krise-der-baubranche-fordert-naechstes-opfer-a4902842.html

 

14.10.2024 Solarnative stellt Betrieb endgültig ein – Ende einer Vision
 
Das insolvente Unternehmen Solarnative, bekannt für seine Mikro-Wechselrichter, konnte trotz intensiver Bemühungen keinen Investor finden. Dies galt sowohl innerhalb der Photovoltaik-Branche als auch darüber hinaus. Ein Teil des Entwicklerteams findet in einem anderen Start-up eine neue Heimat, während das Unternehmen selbst endgültig gescheitert ist. Es gelang nicht, den „kleinsten und schnellsten Mikro-Wechselrichter der Welt“ auf dem Markt zu etablieren. In einer Mitteilung an Geschäftspartner erklärte das Unternehmen, dass der Geschäftsbetrieb vollständig eingestellt wird.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/solarnative-stellt-betrieb-endgueltig-ein-ende-einer-vision/

 

12.10.2024 Nach Absturz der Unternehmensergebnisse – Boeing will in kommenden Monaten rund 17.000 Stellen streichen
 
Boeing-Chef Kelly Ortberg erklärte, das Unternehmen müsse „unsere Beschäftigtenzahlen neu festlegen, um sie mit unserer finanziellen Realität in Einklang zu bringen“. Der weltweite Stellenabbau soll demnach auch die Führungsebene betreffen.
Quelle: focus.de/panorama/welt/boeing-will-in-kommenden-monaten-rund-17-000-stellen-streichen_id_260387751.html
– gefunden bei Danisch.de

 

10.10.2024 Nächste Photovoltaik-Firma in Insolvenz – Ungewisse Zukunft für Mitarbeiter
 
Die Adler Smart Solutions GmbH, ein renommierter Anbieter für die Planung und Umsetzung von Solaranlagen und Ladeinfrastruktur, steht vor der Insolvenz. Die Situation betrifft sowohl die Belegschaft als auch laufende Projekte der Photovoltaik-Firma. Besonders kritisch ist die Ungewissheit für die rund 140 Mitarbeiter der Firma.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/naechste-photovoltaik-firma-in-insolvenz-ungewisse-zukunft-fuer-mitarbeiter

 

09.10.2024 „Im Panikmodus“: Mehr als einem Drittel der ZF-Inlandsstandorte droht Schließung
 
Deutschlands größter Automobilzulieferer ZF befindet sich im Krisenmodus. ZF hat angekündigt, bis 2028 zwischen 11.000 und 14.000 Stellen an deutschen Standorten abzubauen. Dies entspricht etwa einem Viertel der aktuell rund 54.000 Beschäftigten in Deutschland. Zusätzlich zu den bereits beschlossenen Schließungen der Werke in Damme, Gelsenkirchen und Eitorf plant das Unternehmen, seine Fabriken zu „größeren Standortverbünden“ zusammenzuführen.
Quelle: apollo-news.net/im-panikmodus-mehr-als-einem-drittel-der-zf-inlandsstandorte-droht-schlieung

 

08.10.2024 Über 1.000 Jobs in Gefahr: Traditionsbäckerei geht insolvent
 
Wie tausenden anderen Bäckereibetrieben in der gesamten Republik, macht auch Sternenbäck die Energiekrise und die gestiegenen Rohstoffpreise zu schaffen. Im Juni dieses Jahres musste der Betrieb Insolvenz anmelden, bereits zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren. Nun wird bekannt: Die Bäckerei wird mehrere Standorte schließen müssen.
Quelle: apollo-news.net/ber-1-000-jobs-in-gefahr-traditionsbckerei-geht-insolvent

 

09.10.2024 Bauwirtschaft in der Dauerkrise: Hohe Kosten und Bürokratie blockieren den Fortschritt
 
Seit 2020 sind die Baukosten um fast 50% gestiegen, was den Neubau von Wohnhäusern erheblich verteuert. Einfamilienhäuser, die traditionell einen großen Teil des Marktes ausmachen, werden für viele Menschen unerschwinglich. Energieintensive Prozesse wie die Zementherstellung treiben die Kosten weiter nach oben. Auch Heizungs-, Sanitär- und Elektrotechnik sind deutlich teurer geworden. Die steigenden Energiepreise und neue Vorschriften belasten die Bauwirtschaft zusätzlich. Diese Preissteigerungen treffen die Branche unmittelbar und bremsen den Wohnungsbau aus.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/bauwirtschaft-in-der-dauerkrise-hohe-kosten-und-buerokratie-blockieren-den-fortschritt

 

08.10.2024 Nächster Schlag bei Mercedes – Standortsverkauf in Deutschland beginnt
 
Ab 2025 plant Mercedes-Benz den Verkauf seiner eigenen Niederlassungen. Eine Entscheidung, die nach intensiven Protesten von rund 25.000 Mitarbeitern und einer Einigung mit dem Gesamtbetriebsrat getroffen wurde. Die Vereinbarung sieht zentrale Regelungen vor, um den betroffenen Arbeitnehmern einen angemessenen Nachteilsausgleich zu sichern.
Quelle: apollo-news.net/nchster-schlag-gegen-mercedes-standortsverkauf-in-deutschland-beginnt

 

08.10.2024 Würth Elektronik schließt Standort Schopfheim: 300 Arbeitsplätze betroffen
 
Der Elektronikzulieferer Würth Elektronik, eine Tochter des Handelskonzerns Würth, schließt seinen Produktionsstandort in Schopfheim (Kreis Lörrach). Der Betrieb wird voraussichtlich im Sommer 2025 eingestellt. Der Grund dafür ist ein stark gestiegener Wettbewerbsdruck durch ausländische Anbieter, insbesondere aus China.
Quelle: apollo-news.net/wuerth-elektronik-schliesst-standort-schopfheim-300-arbeitsplaetze-betroffen

 

06.10.2024 Coca-Cola schließt fünf deutsche Standorte
 
Die Schließung der Standorte betrifft nicht nur die Produktionsstätten, sondern auch reine Logistikzentren. In Köln betreibt Coca-Cola sowohl eine Produktions- als auch eine Logistikstätte. Die anderen vier Städte beherbergen ausschließlich Logistikstandorte. Diese Strukturänderungen haben direkte Auswirkungen auf die betroffenen Städte und deren Wirtschaft, da Arbeitsplätze wegfallen oder verlagert werden.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/coca-cola-schliesst-fuenf-deutsche-standorte

 

04.10.2024 Bauentwicklerfirma AOC muss Insolvenz anmelden
 
Der Magdeburger Bauentwickler AOC meldet nach zwanzig Jahren Insolvenz an. Der Grund sei die Preissteigerung und Unsicherheiten in der Baubranche. Die Firma gilt als einer der wichtigsten Wohnungsbauer in Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Quelle: apollo-news.net/wichtige-bauentwicklerfirma-aoc-muss-insolvenz-anmelden

 

03.10.2024 Autositzhersteller Recaro muss schließen – über 200 Mitarbeiter werden arbeitslos
 
Wie das Manager Magazin berichtet, gibt es keine Hoffnungen mehr, dass der Autositzhersteller Recaro seine finanzielle Krise überlebt. Alle der über 200 Arbeiter aus der Produktion werden ihre Arbeit verlieren. Nur 40 Arbeiter in einem Verkaufs- und Technikcenter sollen noch weiterarbeiten. Bis Jahresende wird es 175 Kündigungen geben.
Quelle: apollo-news.net/autositzhersteller-recaro-muss-schliessen-ueber-200-mitarbeiter-werden-arbeitslos

 

02.10.2024 Zugbauer Alstom schließt Standort in Görlitz und verlagert Produktion nach Osteuropa
 
Der französische Zugbauer Alstom hat beschlossen, sein traditionsreiches Werk im ostsächsischen Görlitz bis Ende März 2026 zu schließen. Betroffen sind rund 700 Mitarbeiter. Am Standort wurden 175 Jahre lang Schienenfahrzeuge produziert, jetzt soll die Produktion nicht mehr in Deutschland, sondern in Osteuropa weitergehen. Alstom begründet die Schließung mit einer „strategischen Verlagerung von Rohbauarbeiten nach Osteuropa“.
Quelle: apollo-news.net/zugbauer-alstom-schliet-standort-in-grlitz-und-verlagert-produktion-nach-osteuropa

 

02.10.2024 SMA Solar in finanziellen Schwierigkeiten – Einsparmaßnahmen und drohender Stellenabbau
 
SMA Solar, ein führender Hersteller von Wechselrichtern für Photovoltaikanlagen, gerät zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten. Angesichts des schwächelnden Solargeschäfts sieht sich das Unternehmen gezwungen, umfassende Einsparmaßnahmen zu ergreifen. Diese sollen ein Volumen von 150 Mio:€ bis 200 Mio € erreichen. Eine genaue Zahl der betroffenen Stellen bleibt jedoch unklar. Dennoch steht fest, dass der Rotstift auch beim Personal angesetzt wird. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Niestetal, Landkreis Kassel, und SMA Solar beschäftigt weltweit über 4.300 Mitarbeiter, darunter etwa 3.000 in Deutschland.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/sma-solar-in-finanziellen-schwierigkeiten-einsparmassnahmen-und-drohender-stellenabbau

 

01.10.2024 Nach 125 Jahren, 6 Monaten, 1 Woche und vier Tagen – Bäckerei Mälzer gibt auf
 
„Eine Ära geht zu Ende. Die Bäckerei Mälzer schließt nun endgültig“, schreibt der Chef Klaus Mälzer in seiner Abschiedsnachricht an die Kunden. Zuletzt gab es von den einst 14 nur noch fünf Filialen in Steglitz, Wilmersdorf und Schöneberg. Seit vergangenem Sonnabend sind alle dicht. „Leider machen uns die gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten sehr zu schaffen. Aber auch die Personalnot macht einen Weiterbetrieb unmöglich.“ Bis zuletzt hatte Mälzer vergeblich versucht, Mitarbeiter zu finden. Neben Bäcker und Konditor auch Bäckereiverkäufer, Kraftfahrer, Finanzbuchhalter und natürlich Azubis.
Quelle: bz-berlin.de/berlin/125-jahre-baeckerei-maelzer-aufgabe

 

01.10.2024 „Hart und schmerzhaft“ – Autozulieferer baut bis zu 1200 Stellen ab
 
Das Unternehmen Bertrandt mit Stammsitz im schwäbischen Ehningen muss in Deutschland bis zu 1200 Stellen abbauen. Dies kündigte das Unternehmen, das auf Entwicklungsdienstleistungen spezialisiert ist, am 30.09.2024 an. Laut Mitteilung des Unternehmens ist vor allem der Standort Tappenbeck betroffen. Dort werden 600 Stellen in den Segmenten Digital und Physical Engineering abgebaut. Die restlichen Stellen werden über alle Unternehmensbereiche hinweg abgebaut.
Quelle: apollo-news.net/hart-und-schmerzhaft-autozulieferer-baut-bis-zu-1200-stellen-ab

 

01.10.2024 Schuler – Schließung des Standorts Weingarten und bundesweiter Abbau von 500 Arbeitsplätzen
 
Der globale Autozulieferer Schuler, ein führender Hersteller von Pressen und Umformtechnologie, hat die Schließung eines seiner Standorte in Weingarten, Baden-Württemberg, angekündigt. Gleichzeitig streicht der Pressendhersteller 500 Arbeitsplätze. Die von Schuler hergestellten Maschinen spielen eine zentrale Rolle in der Automobilproduktion, insbesondere im Karosseriebau, wo sie zur Herstellung von Fahrzeugteilen benötigt werden.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/schuler-schliessung-des-standorts-weingarten-und-bundesweiter-abbau-von-500-arbeitsplaetzen

 

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