Wirtschaft: Exitus/ Exodus/ Insolvenz (22.02.2026)

30.06.2025 Landmaschinenhersteller Ziegler verlegt Produktion komplett nach Lettland
 
Der renommierte Landmaschinenhersteller „Ziegler“ aus Bayern verlegt seine Fertigung und Ersatzteilversorgung vollständig nach Lettland. Der Standort Deutschland bleibt Entwicklungszentrale
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/landmaschinenhersteller-ziegler-verlegt-produktion-komplett-nach-lettland

 

27.06.2025 Pleitewelle macht Mittelstand kaputt – Insolvenzen schon auf 10-Jahreshoch
 
So viele Unternehmen wie seit 10 Jahren nicht mehr mussten im ersten Halbjahr Insolvenz anmelden Besonders schlimm ist die Entwicklung im Mittelstand. Nach Angaben der Creditreform Wirtschaftsforschung wurden 11.900 Unternehmensinsolvenzen registriert. Das entspricht einem Anstieg von 9,4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2024: 10.880 Fälle). Bereits im Vorjahr war ein kräftiger Zuwachs von 28,5% zu verzeichnen. Die Zahl der Pleiten wird bis Jahresende weiter steigen, lautet die Prognose.
Quelle: agrarheute.com/management/finanzen/pleitewelle-macht-mittelstand-kaputt-insolvenzen-schon-10-jahreshoch-635213

 

11.06.2025 Siemens Energy verlagert Leittechnik für Atomkraftwerk Paks II nach Ungarn
 
„Siemens Energy“ zieht seine Abteilung für Leittechnik von Deutschland nach Ungarn ab. Die Steuerungssysteme für das geplante Atomkraftwerk Paks II entstehen künftig in Budapest. Ungarn gewinnt dadurch nicht nur industrielle Kapazitäten, sondern auch die volle Kontrolle über die Technologie – ein klarer Machtverlust für Berlin.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/siemens-energy-verlagert-leittechnik-fuer-atomkraftwerk-paks-ii-nach-ungarn

 

31.05.2025 „Erhalt von Arbeitsplätzen nicht möglich“: 119 Jahre altes Bauunternehmen insolvent
 
Die Wirtschaftskrise hat die Arbeit der Karl Wildermuth Bauunternehmen GmbH unmöglich gemacht. Das 119 Jahre alte Familienunternehmen musste Insolvenz anmelden und allen Mitarbeitern kündigen – ein „Erhalt von Arbeitsplätzen war nicht möglich“.
Quelle: apollo-news.net/100-mitarbeiter-verlieren-job-119-jahre-altes-bauunternehmen-insolvent

 

30.05.2025 Deutsche Modebranche in der Krise: Nach Kaufhof und Esprit stirbt auch Gerry Weber
 
Die Monopolisierung des mittleren Modesegments in Deutschland ist in vollem Gange. Nach den Insolvenzen der Kaufhauskette Galeria und der Modehändler Esprit und Sinn folgt nun der nächste Schock. Der ostwestfälische Modehersteller „Gerry Weber“ schließt seine rund 40 verbliebenen Geschäfte in Deutschland, darunter sechs in Berlin. Das teilte das Unternehmen in Halle/Westfalen am 30.05.2025 mit. Nach der Insolvenz im Jahr 2023 machte der Damenmodenhersteller bereits 122 seiner 171 Filialen zu. Nun folgt der endgültige Schlussstrich. Die Rechte an Gerry Weber hat die spanische Victrix-Gruppe übernommen.
Quelle: berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/gerry-weber-schliesst-alle-shops-das-steckt-hinter-der-spanischen-uebernahme-li.2329353

 

29.05.2025 Nächstes Unternehmen kehrt Deutschland den Rücken: Hartmetall-Hersteller „Ceratizit“ ergreift die Flucht
 
„Ceratizit“ hat Anfang März bekanntgegeben, zwei seiner deutschen Werke stilllegen zu wollen. Betroffen sind die Betriebe in Besigheim und Empfingen, beide in Baden-Württemberg gelegen. Insgesamt stehen 650 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Die Werksschließungen sollen bis spätestens zum 31.12.2026 vollzogen werden. „Ceratizit“ reagiert damit auf die zunehmend ungünstigen Standortbedingungen in Deutschland – und versucht, einer drohenden Unternehmenskrise frühzeitig entgegenzuwirken.
Quelle: apollo-news.net/naechstes-unternehmen-kehrt-deutschland-den-ruecken-hartmetallhersteller-ceratizit-ergreift-die-flucht

 

28.05.2025 ECONELO insolvent: Fahrzeugbauer scheitert am Standort Deutschland
 
Am 06.05.2025 meldete die „ECONELO“ GmbH mit Sitz in Heilbronn offiziell Insolvenz an. Das Unternehmen mit Produktionsstandort in Leingarten stellt unter anderem elektrisch angetriebene Zwei-, Drei- und Vierradroller sowie geschlossene Kabinenroller mit drei oder vier Rädern her. Der Vertrieb erfolgt inzwischen in rund 30 Ländern weltweit. Der stationäre Handel sowie der Onlinevertrieb laufen regulär weiter, und auch die 28 Beschäftigten des Unternehmens bleiben zumindest vorerst an Bord. Ihre Löhne sind über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert.
Quelle: apollo-news.net/econelo-insolvent-fahrzeugbauer-scheitert-am-standort-deutschland

 

26.05.2025 Der schwedische Autobauer Volvo Cars will in seinem angekündigten Sparkurs Tausende Verwaltungsjobs abbauen.
 
Inklusive Beratern sollen weltweit 3000 Stellen wegfallen, wie das vom chinesischen Geely-Konzern kontrollierte Unternehmen am Montag in Göteborg mitteilte. Das seien rund 15% aller bürobasierten Arbeitsplätze, ein Großteil entfällt dabei auf Schweden.
Quelle: cash.ch/news/top-news/volvo-will-mit-3000-stellen-rund-jeden-sechsten-burojob-streichen-827807

 

25.05.2025 Bundesverband Elektromobilität meldet Insolvenz an
 
Der Bundesverband „eMobilität“ hat Insolvenz angemeldet. Der politisch gut vernetzte Verband vertrat zuletzt Hunderte Unternehmen aus der Branche – darunter Autohersteller und Betreiber von Ladeinfrastruktur.
Quelle: apollo-news.net/bundesverband-elektromobilitaet-meldet-insolvenz-an

 

25.05.2025 Insolvenz bei TF Wickeltechnik – über 3.500 Anlagen weltweit im Einsatz
 
TF Wickeltechnik aus Neulingen hat Insolvenz angemeldet. Der Betrieb des Maschinenbauers läuft vorerst weiter. Der Maschinenbauer liefert Anlagen in 30 Länder weltweit.
Quelle: apollo-news.net/insolvenz-bei-tf-wickeltechnik-ueber-3-500-anlagen-weltweit-im-einsatz

 

23.05.2025 Airline-Rückzug: Der deutsche Luftfahrtstandort in der Existenz-Krise
 
Auch Deutschlands Flugverkehr steckt in der Krise: Steuern, Abgaben und Bürokratie treiben die Kosten, Airlines ziehen sich zurück, Regionalflughäfen verlieren Verbindungen. Die Länder schlagen Alarm – ohne Kurswechsel drohen Jobverluste und Standortnachteile.
Quelle: apollo-news.net/airline-rueckzug-der-deutsche-luftfahrtstandort-in-der-existenz-krise

 

21.05.2025 Autozulieferer legen Investitionen auf Eis
 
Angesichts der schwachen Konjunktur und weltweiter Unsicherheiten treten deutsche Autozulieferer auf die Investitionsbremse. Laut einer Umfrage des 2Verbands der Automobilindustrie“ wollen 76% der Zulieferer ursprünglich in Deutschland geplante Investitionen aufschieben, ins Ausland verlagern oder sogar ganz streichen.
Quelle: automobil-industrie.vogel.de/autozulieferer-investitionen-zurueckhaltung-kredite-a-9a2fb0786a0758eeaf6362339d66900e
– gefunden über Apollo-Neews.net

 

17.05.2025 Chinesisches Unternehmen übernimmt Maschinenbauer
 
Das auf Werkzeugmaschinen spezialisierte Unternehmen SMS Maschinenbau aus Albstadt hatte am 25.02.2025 Insolvenz in Eigenregie angemeldet. Jetzt wurde der Betrieb vom chinesischen Investor „Hengerda New Materials“ übernommen. Alle 74 Beschäftigten sollen nach Abschluss des Kaufvertrags durch den chinesischen Eigentümer weiterbeschäftigt werden.
Quelle: apollo-news.net/ausverkauf-der-deutschen-wirtschaft-chinesisches-unternehmen-uebernimmt-maschinenbauer

 

16.05.2025 Traditionsunternehmen Stoll schließt – Alle Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz
 
Die Belegschaft von Stoll erhielt am 08.05.2025 während einer Betriebsversammlung die offizielle Mitteilung über die Schließung. Der traditionsreiche Maschinenbauer, gegründet im Jahr 1873 in Riedlingen, blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte mit zahlreichen Patenten zurück. Dennoch endet diese Ära nach über 150  ahren. Seit 2020 gehört Stoll zur „Karl-Mayer“-Gruppe aus Obertshausen in Hessen. Trotz dieser Übernahme gelingt kein Neuanfang. Ein Sozialplan für die 270 betroffenen Mitarbeiter liegt inzwischen vor.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/traditionsunternehmen-stoll-schliesst-alle-mitarbeiter-verlieren-ihren-arbeitsplatz

 

16.05.2025 Indischer Konzern erwirbt traditionsreiches Familienunternehmen
 
Im Jahr seines hundertjährigen Bestehens wird der Fahrzeugbauer Orten von einem indischen Unternehmen übernommen. Die Orten-Gruppe wird aus strategischen Gründen von einem indischen Konzern übernommen. In einer Pressemitteilung erklärte Orten vor wenigen Tagen, dass das deutsche Unternehmen nach 100 Jahren Teil der neu gegründeten „Trentar Mobility GmbH“ wird. Alle alle Standorte und Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.
Quelle: merkur.de/wirtschaft/indischer-konzern-erwirbt-traditionsreiches-familienunternehmen-was-geschieht-mit-den-mitarbeitern-93729352.html

 

14.05.2025 Steigende Mieten vernichten den Einzelhandel und veröden die Innenstädte
 
Die IHK Baden warnt eindringlich: Ohne grundlegende Veränderungen verschwinden in den kommenden zehn Jahren fast 30% der Läden. Besonders alarmierend: Jeder fünfte Betrieb leidet unter zu hohen Mieten. Dieses Problem betrifft sowohl kleine Familienbetriebe als auch große Handelsketten. Obwohl die Mieten zuletzt weniger stark gestiegen sind, kletterten die Gewerbekosten seit der Pandemie dennoch um rund 14%. München führt den Mietspiegel weiterhin an. In der Kaufingerstraße kostet der Quadratmeter inzwischen 340 Euro, während Frankfurt und Düsseldorf mit 270 Euro nur wenig günstiger sind. In Berlin haben sich die Mieten für Einzelhändler in den letzten zehn Jahren sogar verdoppelt.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/steigende-mieten-vernichten-den-einzelhandel-und-veroeden-die-innenstaedte

 

12.05.2025 Die deutsche Wirtschaft im freien Fall – mehr Insolvenzen als bei der Finanzkrise 2008
 
Im April meldeten insgesamt 1.626 Personen- und Kapitalgesellschaften Insolvenz an – ein Anstieg von 11% gegenüber dem Vormonat und sogar 21% mehr als im Vorjahreszeitraum. Demnach kletterte die Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf ein Niveau, das selbst die Hochphase der globalen Finanzkrise 2008/2009 übertrifft. „Zum letzten Mal wurden in Deutschland im Juli 2005 mehr insolvente Personen- und Kapitalgesellschaften gezählt“, teilte das „Institut für Wirtschaftsforschung Halle“ mit.
Quelle: apollo-news.net/die-deutsche-wirtschaft-im-freien-fall-mehr-insolvenzen-als-zur-finanzkrise-2008

 

10.05.2025 Können uns „Konjunkturschwäche nicht entziehen“: Maschinenbauer streicht 1000 Stellen
 
Der Maschinenbauer Trumpf reagiert auf die anhaltende Konjunkturschwäche und plant, in den kommenden Monaten rund 1.000 Arbeitsplätze abzubauen, davon etwa 430 am Stammsitz in Ditzingen sowie an den Standorten Gerlingen, Leonberg-Höfingen und Hettingen. Das Unternehmen begründet den Schritt mit deutlichen Auftragsrückgängen. Durch den massiven Stellenabbau hofft man, in Zukunft wieder wettbewerbsfähig zu sein.
Quelle: apollo-news.net/knnen-uns-konjunkturschwche-nicht-entziehen-maschinenbauer-streicht-1000-stellen

 

09.05.2025 Ein weiteres deutsches Traditionsunternehmen muss endgültig schließen – 230 Mitarbeiter betroffen
 
Der 1955 gegründete Hersteller von Schlafzimmer- und Schranksystemen, „Nolte Möbel“ in Germersheim, hatte bereits im Jahr 2023 einen Antrag auf ein vorläufiges Insolvenzverfahren gestellt. Bei der Insolvenzanmeldung beschäftigte das Traditionsunternehmen noch 430 Mitarbeiter. Im Juli 2025 sollen die Lichter bei Nolte Möbel ganz ausgehen und die noch verbleibenden Mitarbeiter erhalten schrittweise die Kündigung.
Quelle: merkur.de/wirtschaft/ein-weiteres-deutsches-traditionsunternehmen-muss-endgueltig-schliessen-230-mitarbeiter-betroffen-93708207.html

 

09.05.2025 Rhenus schließt deutschen Standort: Alle Mitarbeiter müssen gehen
 
Die Rhenus Freight Stuttgart GmbH – Teil des global agierenden Logistikkonzerns Rhenus – wird zum 17.05.2025 ihren Standort im baden-württembergischen Pleidelsheim vollständig aufgeben. Sämtliche Beschäftigten haben bereits ihre Kündigung erhalten. Betroffen von der bevorstehenden Schließung sind rund 40 Mitarbeiter aus gewerblichen und administrativen Bereichen.
Quelle: apollo-news.net/rhenus-schliet-deutschen-standort-alle-mitarbeiter-mssen-gehen

 

07.05.2025 Geschichte von deutschem Traditionsunternehmen endet nach 135 Jahren endgültig
 
Die traditionsreiche Familienmetzgerei Kübler stellt nach 135 Jahren den Betrieb ein. Davon betroffen sind mehr als 100 Mitarbeiter. Bereits zum Monatsanfang hatte der Betrieb einen Antrag auf die Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens gestellt, eine erhoffte Sanierung ist aber laut dem Insolvenzverwalter nicht möglich.
Quelle: merkur.de/wirtschaft/geschichte-von-deutschem-traditionsunternehmen-endet-nach-135-jahren-endgueltig-93706159.html

 

05.05.2025 Voestalpine baut in Deutschland massiv Stellen ab – Standort Dettingen besonders betroffen
 
Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine plant einen erheblichen Personalabbau am Standort Dettingen an der Erms. Bereits Ende 2024 kündigte Voestalpine die Schließung eines weiteren Werkes in Rheinland-Pfalz sowie eine massive Reduzierung der Belegschaft in Baden-Württemberg an. Bis Mai 2026 könnten im schlimmsten Fall bis zu 209 der 650 Arbeitsplätze verloren gehen, was fast einem Drittel der Mitarbeiter entspräche. Mittlerweile stehen die Verträge für Interessenausgleich und Sozialplan fest.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/voestalpine-baut-in-deutschland-massiv-stellen-ab-standort-dettingen-besonders-betroffen

 

30.04.2025 ThyssenKrupp schließt deutsches Werk und entlässt 300 Mitarbeiter
 
Der Industriekonzern ThyssenKrupp schließt einen traditionsreichen Standort: Das Federnwerk im Hagener Stadtteil Hohenlimburg wird geschlossen. Seit genau hundert Jahren wird dort für ThyssenKrupp produziert – nun soll das Werk bis 2027 abgewickelt werden. 300 Mitarbeiter werden ihre Stelle verlieren. Der Produktionsstandort soll schrittweise abgebaut werden.
Quelle: apollo-news.net/thyssenkrupp-schliesst-deutsches-werk-und-entlaesst-300-mitarbeiter

 

30.04.2025 Deutsche Bahn verkauft Schenker im Rekorderlös nach Dänemark – Stellenabbau geplant
 
Mit einem Unternehmenswert in Höhe von 14,3 Mrd. € handle es sich um „die größte Transaktion in der Geschichte der Deutschen Bahn und in der Geschichte der Logistikbranche“. Mittelfristig sollen 1.600 bis 1.900 Vollzeitstellen, vor allem in der Verwaltung, abgebaut werden.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/deutsche-bahn-verkauft-schenker-im-rekorderloes-nach-daenemark-stellenabbau-geplant-a5119421.html

 

30.04.2025 Dramatischer Gewinneinbruch: Die deutschen Autobauer rutschen ungebremst in die Existenzkrise
 
Der Abwärtstrend in der deutschen Automobilwirtschaft beschleunigt sich. Flaggschiffe der Branche wie Volkswagen und Mercedes-Benz melden dramatische Umsatzeinbrüche für das erste Quartal. Es droht ein Flächenbrand.
Quelle: apollo-news.net/dramatischer-gewinneinbruch-die-deutschen-autobauer-rutschen-ungebremst-in-die-existenzkrise

 

25.04.2025 Insolvenz bei Platal Mobilsysteme – weitere Entlassungen in der Baubranche
 
Die Baukrise fordert das nächste Unternehmen: Die „Platal Mobilsysteme GmbH“ aus Kakerbeck in Sachsen-Anhalt ist insolvent. Rund 50 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz.
Quelle: apollo-news.net/insolvenz-bei-platal-mobilsysteme-weitere-entlassungen-in-der-baubranche

 

26.04.2025 ZF-Saarbrücken verliert Großabnehmer – BMW will mehr Getriebe aus USA beziehen
 
Der Druck auf das ZF-Werk in Saarbrücken nimmt zu. Nach der Ankündigung eines drastischen Stellenabbaus droht nun der Verlust eines zentralen Kunden. BMW plant laut Medienberichten, einen Teil seiner Getriebe in die USA zu beziehen. Das Werk im Saarland könnte dadurch erheblich an Bedeutung verlieren – trotz früherer Investitionszusagen des Konzerns aus Friedrichshafen
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/zf-saarbruecken-verliert-grossabnehmer-bmw-will-mehr-getriebe-aus-usa-beziehen

 

23.04.2025 Harzer Automobilzulieferer mit 680 Mitarbeitern meldet Insolvenz an
 
Das im sachsen-anhaltinischen Harzgerode ansässige Unternehmen „Bohai Trimet“ hat am Dienstag bekannt gegeben, Insolvenz angemeldet zu haben. Der Automobilzulieferer produziert u.a. Getriebe- und Karosserieteile; ein entscheidender Kunde war Volkswagen. Den 580 Mitarbeitern am Standort Harzgerode droht das Aus – für drei Monate sei die weitere Zahlung von Gehältern noch gesichert. Weitere 100 Mitarbeiter sind in Thüringen in Sömmerda beschäftigt.
Quelle: apollo-news.net/harzer-automobilzulieferer-mit-680-mitarbeitern-meldet-insolvenz-an

 

21.04.2025 Sanitärunternehmen aus Mainz meldet Insolvenz an
 
Das Unternehmen „Terra-Cleaner“ aus Mainz ist insolvent. Vergangene Woche soll ein entsprechender Beschluss beim Amtsgericht in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz angeordnet worden sein. Das teilte die Kanzlei „Brinkmann & Partner“ mit, die das Unternehmen aus Mainz vertritt. Das Sanitärunternehmen zählt rund 250 Mitarbeiter und war an 70 Standorten in Deutschland aktiv.
Quelle: apollo-news.net/250-mitarbeiter-sanitrunternehmen-aus-mainz-meldet-insolvenz-an

 

18.04.2025 Insolvenz trotz Innovation: Wasserstoffspeicher von HPS scheitert am Markt
 
Die Berliner Firma HPS Home Power Solutions plante einst die Revolution im Energiesektor. Eigenständig erzeugter Strom, gespeichert in Form von Wasserstoff, sollte Haushalte ganzjährig versorgen. Doch statt eines neuen Marktes entstand ein Desaster: Die Firma meldete Insolvenz an, der Geschäftsbetrieb ruht. 251 Beschäftigte standen laut letztem Geschäftsbericht noch auf der Lohnliste. Das Amtsgericht Charlottenburg eröffnete im April das Verfahren, ein Fortbestehen der Firma erscheint ausgeschlossen.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/insolvenz-trotz-innovation-wasserstoffspeicher-von-hps-scheitert-am-markt

 

08.04.2025 Im März gingen 1.500 Firmen pleite – 52 Prozent mehr als im März 2020
 
Insgesamt lag die Zahl der Firmenpleiten im dritten Monat des Jahres bei 1.459. Das waren 2% mehr als im Vormonat, 12% mehr als im März 2024 und 46% mehr als in einem durchschnittlichen März der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Corona-Pandemie.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/iwh-weiterhin-hoechststaende-bei-insolvenzzahlen-a5099195.html

 

08.04.2025 Innerhalb von zwei Jahren: 1.200 Pflegeheime melden Insolvenz an oder müssen schließen
 
2023 und 2024 mussten 1.200 Pflegeheime und -dienste schließen oder Insolvenz anmelden. Der Arbeitgeberverband Pflege sieht die Verantwortung bei den Pflegekassen – doch auch hier sieht es aufgrund politischer Entscheidungen finanziell schlecht aus.
Quelle: apollo-news.net/innerhalb-von-zwei-jahren-1-200-pflegeheime-melden-insolvenz-an-oder-mssen-schlieen

 

05.04.2025 DB Cargo: 5.000 Stellen gestrichen – jeder sechste Job fällt neuen Sparmaßnahmen zum Opfer
 
Die Deutsche Bahn hat ihre Jahresbilanz vorgelegt – und sie fällt düster aus. Besonders der Bereich Güterverkehr belastet das Ergebnis. Die Konzerntochter „DB Cargo“ häuft weiterhin hohe Verluste an. Trotz umfangreichem Sparkurs bleibt die Sanierung bisher erfolglos. Die Folge: 5.000 Arbeitsplätze entfallen. Das entspricht jedem sechsten Job in der Sparte. Vorstandschefin Sigrid Nikutta spricht offen über die drastischen Einschnitte. Sie verfolgt den klaren Auftrag, das Unternehmen zu verkleinern, um dauerhaft rentabel zu arbeiten.
Quelle:blackout-news.de/aktuelles/5-000-stellen-gestrichen-bei-db-cargo-faellt-jeder-sechste-job-neuen-sparmassnahmen-zum-opfer

 

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