Wirtschaft: Exitus/ Exodus/ Insolvenz (22.02.2026)

26.12.2023 Immer mehr Unternehmen setzen in Baden-Württemberg auf Kurzarbeit und Stellenabbau
 
Die neueste Ankündigung von Liebherr zeigt, dass Unternehmen in Baden-Württemberg vor wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Der Hersteller von Turmdrehkränen und Kühlgeräten schickt 1000 Mitarbeiter für 9 Monate in Kurzarbeit. Dies spiegelt die Schwierigkeiten in der Industrie wider. Andere Unternehmen in der Region ergreifen ähnliche Maßnahmen wie Kurzarbeit, Einstellungsstopps und Stellenabbau.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/immer-mehr-unternehmen-setzen-in-baden-wuerttemberg-auf-kurzarbeit-und-stellenabbau

 

23.12.2023 Textilkonzern Groz-Beckert schickt 2.200 Mitarbeiter in Baden-Württemberg in Kurzarbeit
 
Groz-Beckert hat seinen Sitz in Albstadt auf der Schwäbischen Alb. Laut einer Mitteilung will das Unternehmen am 1. Januar 2024 etwa 2.200 Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Das Unternehmen wurde bereits 1852 gegründet und beschäftigt weltweit fast 9.600 Menschen. Es leidet unter dem rückläufigen Konsumverhalten, das sowohl die Textil- als auch die Baubranche beeinflusst. Ein anderes Unternehmen in der Nähe von Baden-Württemberg musste bereits 200 Stellen streichen.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/textilkonzern-groz-beckert-schickt-2-200-mitarbeiter-in-baden-wuerttemberg-in-kurzarbeit

 

22.12.2023 BASF verkauft Wintershall Dea – hunderte Jobs fallen weg
 
Die Unternehmenssitze von Wintershall Dea in Hamburg und Kassel, wo derzeit etwa 850 Personen beschäftigt sind, sollen geschlossen werden. Harbour beabsichtigt laut der BASF-Mitteilung zwar, einige Beschäftigte der derzeitigen Hauptverwaltungssitze in das kombinierte Unternehmen zu übernehmen. Allerdings heißt es aus Unternehmenskreisen, dass fast alle Angestellten dieser Standorte sowie weitere Beschäftigte von Landesgesellschaften ihre Arbeitsplätze verlieren dürften. Weltweit könnten demnach rund 1.000 Menschen betroffen sein.
Quelle: de.rt.com/inland/190685-basf-verkauft-winterhall-dea-hunderte

 

22.12.2023 Porsche kürzt hunderte Arbeitsplätze im Jahr 2024 – befristete Verträge laufen aus
 
Kürzlich gab Porsche bekannt, dass es in diesem Jahr großzügige Weihnachtsprämien an seine Mitarbeiter für das Jahr 2023 auszahlt. Doch hinter den Kulissen deuten sich Probleme an, deshalb will Porsche 600 auslaufende Zeitverträge nicht mehr verlängern.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/porsche-kuerzt-hunderte-arbeitsplaetze-im-jahr-2024-befristete-vertraege-laufen-aus

 

21.12.2023 Aluminium-Gießerei überdauerte beide Weltkriege und die DDR – und meldet jetzt Insolvenz an
 
Obwohl die HAL-Unternehmensgruppe bis 2021 rund 25 Mio. € umsetzte, musste die Aluminiumgießerei nun Insolvenz anmelden. Zuletzt waren die Energiekosten erheblich gestiegen, gleichzeitig sorgte die erhöhte Produktion von Elektromotoren für geringere Verkäufe von HAL-Guss.
Quelle:apollo-news.net/aluminium-giesserei-ueberdauerte-beide-weltkriege-und-die-ddr-und-meldet-jetzt-insolvenz-an

 

18.12.2023 Audi – Kündigung für alle Zeitarbeiter im Werk Neckarsulm
 
Die 600 Zeitarbeiter in Audis Werk Neckarsulm stehen vor einer unerwarteten Herausforderung. Der renommierte Autohersteller hat beschlossen, sich von allen Zeitarbeitern zu trennen. Der Hauptgrund für diese Maßnahme ist das unerwartet schwache Wachstum des Elektroauto-Marktes. Dieser Schritt spiegelt die aktuellen Schwierigkeiten in der Automobilindustrie wider, insbesondere im Bereich der Elektrofahrzeuge.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/audi-kuendigung-fuer-alle-zeitarbeiter-im-werk-neckarsulm

 

15.12.2023 Goodbye Germany – warum Top-Unternehmen Forschung und Entwicklung ins Ausland verlagern
 
Deutschlands Top-Unternehmen ziehen ins Ausland, nicht nur bei der Produktion, sondern auch bei der Forschung und Entwicklung. Doch warum? Nicht etwa aus Frustration über Deutschland. Unternehmen wie Adidas, Beiersdorf und Volkswagen haben andere Gründe, in Asien und Amerika präsenter zu sein.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/goodbye-germany-warum-top-unternehmen-forschung-und-entwicklung-ins-ausland-verlagern

 

13.12.2023 Sporthelm-Hersteller UVEX stellt Produktion in Deutschland ein und schließt Werk
 
In Obernzell, im Landkreis Passau, wurden 30 Jahre lang Rad-, Reit- und Wintersporthelme für den Weltmarkt hergestellt. Doch bis Ende 2024 wird diese Produktion eingestellt. Die Firma Uvex-B-S-A plant die Schließung des Standorts. Die Mitteilung über diese Entscheidung kam kurz und schmerzhaft.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/sporthelm-hersteller-uvex-stellt-produktion-in-deutschland-ein-und-schliesst-werk

 

12.12.2023 Spielwaren-Riese Hasbro streicht fast 20 Prozent der Stellen
 
Der Spielwaren-Riese Hasbro streicht nach einem schwächer als erwartet laufenden Weihnachtsgeschäft nahezu 20% seiner Arbeitsplätze. 1100 Stellen sollen gestrichen werden. Davon stammen 200 noch aus einem Anfang des Jahres angekündigten, aber nicht komplett umgesetzten Abbau von 1000 Jobs.
Quelle: focus.de/finanzen/fast-30-prozent-betroffen-spielwaren-firma-hasbro-streicht-massiv-stellen_id_259490456.html

 

12.12.2023 ZF schließt Standort Gelsenkirchen – 200 Jobs fallen weg
 
Der zweitgrößte deutsche Autozulieferer ZF will die nach Unternehmensangaben unprofitable Produktion in Gelsenkirchen Ende 2024 einstellen. Im Werk Schalke-Nord fertigen derzeit rund 200 Mitarbeiter Pkw-Lenkungen sowie hydraulische Lenkungen und Kabelsets für die Nutzfahrzeugindustrie. „Aufträge für das am Standort vorgesehene Zukunftsprodukt, eine Elektrolenkung für Lkw, konnten nicht gewonnen werden“, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Auch andere Produkte könnten dort nicht zu wettbewerbsfähigen Kosten angesiedelt werden, sagte der zuständige Produktionsleiter Michael Reinhart.
Quelle: handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autozulieferer-zf-schliesst-standort-gelsenkirchen-200-jobs-fallen-weg/100003109.html

 

10.12.2023 Bosch will mindestens 1.500 Jobs streichen
 
Beim weltgrößten Automobilzulieferer Bosch droht einem Bericht zufolge im nächsten Jahr ein Stellenabbau. Mindestens 1.500 Jobs sollten allein an den Standorten Stuttgart-Feuerbach und Schwieberdingen wegfallen. Bosch bestätigte aktuelle Gespräche mit dem Betriebsrat und begründet den Stellenabbau mit hohen Vorleistungen und geringerem Beschäftigungsbedarf bei der Elektromobilität sowie einer schwachen Weltwirtschaft. „Wir haben mit deutlich größeren Herausforderungen zu kämpfen als noch zu Jahresbeginn erwartet“, zitierte die „Automobilwoche“ die Sprecherin.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/bosch-will-mindestens-1-500-jobs-streichen-a4513131.html (Abo)

 

07.12.2023 Atradius: Deutschlands Unternehmen blicken mit großer Sorge auf 2024
 
Da braut sich etwas zusammen. Deutschlands Unternehmen blicken mit großer Sorge auf das nächste Jahr: 88% der Unternehmen bewerten die Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung im kommenden Jahr eher trübe, erwarten mehrheitlich eine Stagnation oder gar Rezession.
Quelle: cash-online.de/a/atradius-deutschlands-unternehmen-blicken-mit-grosser-sorge-auf-2024-665630

 

04.12.2023 Krise in der Solarbranche: Deutscher Hersteller Solarwatt baut Stellen ab
 
Solarwatt, ein Photovoltaik-Hersteller in Dresden, sieht sich gezwungen, inmitten der anhaltenden Wirtschaftskrise etwa 10% seiner Belegschaft zu entlassen. Dieser drastische Schritt wird bereits zum Jahresende wirksam und wurde von Unternehmenssprecher Jens Secker gegenüber BILD bestätigt. Zur Verschlankung der Organisationsstruktur müssen 85 Beschäftigte das Unternehmen noch in diesem Jahr verlassen.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/krise-in-der-solarbranche-deutscher-hersteller-solarwatt-baut-stellen-ab

 

03.12.2023 Traditionsmarke Römertopf insolvent – Investor verlagert Produktion ins Ausland
 
Die Nachricht von der geplanten Verlagerung der Römertopf-Produktion ins Ausland war schockierend. Frank Gentejohann, der Geschäftsführer von Römertopf, teilte mit, dass ein Investor mit einem besseren Angebot die Markenrechte und das Lager erworben hat. Dieser Investor beabsichtigt, die Produktion der Römertopf-Produkte im Ausland durchzuführen. Dies bedeutet nicht nur einen Verlust von Arbeitsplätzen, sondern auch das Ende einer langjährigen Tradition in Rheinland-Pfalz.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/traditionsmarke-roemertopf-insolvent-investor-verlagert-produktion-ins-ausland

 

Betrieb geschlossen – Der Hintergrund –
 
Wir haben unser Geschäft aufgrund der überbordenden Bürokratie eingestellt. Was die Bürokratie in unserem Betrieb verursacht und warum möglicherweise noch weitere Handwerksunternehmen schließen könnten, erläutern wir im Nachfolgenden:
Weiterlesen bei => r-hoff.de

 

01.12.2023 Stellenstreichungen und reduzierte Schichten bei Miele in Gütersloh
 
Der bekannte Hersteller von Haushaltsgeräten, Miele, war lange Zeit eine feste Größe in der deutschen Industrie. Doch jetzt spürt das Unternehmen die Auswirkungen einer Konjunkturschwäche. Bis vor kurzem liefen Mieles Geschäfte sehr gut, aber die nachlassende Konjunktur beeinflusst das Unternehmen nun ebenfalls. Insbesondere im Bereich des Waschmaschinen-Werks in Gütersloh, dem Stammsitz von Miele, stehen Stellenabbau und Schichtreduktionen an.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/stellenstreichungen-und-reduzierte-schichten-bei-miele-in-guetersloh

 

20.11.2023 Autozulieferer gibt Update zu Werkschließung und Stellenabbau in Franken
 
Der Autozulieferer Fehrer mit Sitz in Kitzingen hatte im Juli 2023 die geplante Schließung seiner Produktionsstandorte in Großlangheim und Wiesentheid für kommendes Jahr verkündet. Gründe sind unter anderem die Corona-Pandemie, Lieferkettenprobleme und Rohstoffverknappungen. Die Produktion soll in Zukunft vermehrt im Ausland stattfinden. Insgesamt sind 270 fränkische Arbeitsplätze betroffen. 140 in Großlangheim und 130 in Wiesentheid, erklärte eine Sprecherin.
Quelle: infranken.de/lk/kitzingen/kitzingen-autozulieferer-fehrer-gibt-update-zu-werkschliessung-und-stellenabbau-in-franken-art-5736434

 

25.11.2023 Tochterfirma von Immobilienriese Signa insolvent
 
Die Signa-Gruppe beginnt zusammenzubrechen. Ein Tochterunternehmen hat Insolvenz angemeldet. Die Zukunft des KaDeWes und der Galeria ist bedroht.
Quelle: apollo-news.net/tochterfirma-von-immobilienriese-signa-insolvent

 

22.11.2023 Insolvenz: Aus von bekanntem Modehändler Hallhuber besiegelt
 
Das Ende des renommierten deutschen Modeunternehmens Hallhuber ist besiegelt. Ende Oktober hatte man nach 50 Jahren Geschichte seine letzten Filialen geschlossen, da sämtliche Rettungsversuche während des laufenden Insolvenzverfahrens gescheitert sind. Der Inhaber und Geschäftsführer von Hallhuber, Rouven Angermann, bestätigte jetzt, dass es keine Angebote für die Fortführung des Unternehmens gäbe, sondern allein für die Markenrechte des Unternehmens Offerten unterbreitet wurden. Das Aus für die 60 Filialen und die Mitarbeiter des Unternehmens ist damit besiegelt.
Quelle: apollo-news.net/bekannter-modehaendler-hallhuber-endgueltig-insolvent

 

20.11.2023 Ende einer Ära: Papierfabrik in Plattling beendet Produktion
 
Im niederbayerischen Plattling geht heute eine Industrieära zu Ende. Im Lauf des Tages wird in der dortigen Papierfabrik die letzte Rolle Papier produziert. Danach wird das Werk des finnischen Konzerns UPM stillgelegt.
Quelle:

 

17.11.2023 Reifenhersteller Goodyear schließt mehrere Werke: 1.800 Mitarbeiter bangen um Job
 
Goodyear ist einer der größten Reifenhersteller der Welt. Das Unternehmen beschäftigt rund 74.000 Mitarbeiter weltweit und fertigt Produkte in 57 Werken in 23 Ländern auf der ganzen Welt an. Allein in Deutschland zählt Goodyear rund 5.000 Mitarbeiter. Ein Fünftel der Arbeitsplätze will man jetzt aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens abbauen.
Quelle: apollo-news.net/reifenhersteller-goodyear-schliesst-werke-in-hessen-und-brandenburg-1-800-mitarbeiter-bangen-um-job

 

14.11.2023 Ende einer Ära: BMW beendet Bau von Verbrennermotoren in Deutschland
 
Der letzte BMW-Achtzylindermotor ist Mitte November 2023 vom Band gelaufen. Das berichtete der Bayerische Rundfunk. Es ist das Ende einer Ära für den Münchner Autobauer, aber auch der Start in eine neue Zukunft, die vollelektrisch sein soll.
Quelle: golem.de/news/ende-einer-aera-bmw-beendet-bau-von-verbrennermotoren-in-deutschland-2311-179385.html

 

14.11.2023 Chemiekonzern Bayer plant massiven Stellenabbau
 
Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer plant einen großen Umstrukturierungsprozess. Bis zum Jahresende will der Konzern mehrere Führungsebenen abbauen, was zu einer deutlichen Verringerung der Belegschaft führen wird. Dieser Schritt wird aufgrund der aktuellen Geschäftsleistung als notwendig erachtet.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/chemiekonzern-bayer-plant-massiven-stellenabbau

 

13.11.2023 Autozulieferer Continental kündigt Streichung von tausenden Stellen an
 
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hannover kündigte am Montag ein umfassendes Sparprogramm an, von dem voraussichtlich eine Zahl von Arbeitsplätzen „im mittleren vierstelligen Bereich“ betroffen sein werde. Das „Manager Magazin“ hatte am Sonntag von 5.500 geplanten Stellenstreichungen bei Continental berichtet, davon mehr als 1.000 in Deutschland. „Diese ersten Maßnahmen sind wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit des Automotive-Bereichs zu stärken“, erklärte Philipp von Hirschheydt, Continental-Vorstandsmitglied und Leiter des Unternehmensbereichs Automotive.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/autozulieferer-continental-kuendigt-streichung-von-tausenden-stellen-an-a4479251.html

 

13.11.2023 Eisenwerk Hasenclever & Sohn -wichtiger Zulieferer der Automobilindustrie insolvent
 
Das Eisenwerk Hasenclever & Sohn ist ein wichtiger Player in der Gießereibranche. Es beliefert seit Langem namhafte Automobilhersteller wie Audi, BMW, Daimler, Ford und Porsche. Doch jetzt steckt das Unternehmen in einer schweren Krise. Trotz einer stolzen Geschichte von 250 Jahren, in denen Hasenclever beeindruckende Fortschritte gemacht hat und stets darauf abzielte, sich als führender europäischer Anbieter in der Branche zu etablieren, hat es nun Insolvenz angemeldet.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/eisenwerk-hasenclever-sohn-wichtiger-zulieferer-der-automobilindustrie-insolvent/

 

27.10.2023 Michelin will sich aus LKW-Reifenproduktion in Deutschland zurückziehen
 
Der weltweit bekannte Reifenhersteller Michelin steht vor einer bedeutsamen Entscheidung: Es scheint, dass das Unternehmen beabsichtigt, sich größtenteils aus der Produktion von Lkw-Reifen in Deutschland zurückzuziehen. Dieser strategische Schritt könnte zur Schließung mehrerer Werke und einem erheblichen Stellenabbau führen. Die Ankündigung dieser möglichen Umstrukturierung erfolgte während Belegschaftsversammlungen und wurde von der Industriegewerkschaft IGBCE öffentlich gemacht.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/michelin-will-sich-aus-lkw-reifenproduktion-in-deutschland-zurueckziehen

 

23.10.2023 Thyssenkrupp kämpft um Existenz
 
Die wirtschaftliche Lage der Stahlsparte hat sich ebenfalls erheblich verschlechtert. Sigmar Gabriel, der Aufsichtsratschef der Stahlsparte, warnt vor den verschiedenen Faktoren, die das Geschäft beeinträchtigen. Die wirtschaftliche Lage der Thyssenkrupp-Stahlsparte hat sich verschlechtert. Gründe dafür sind der Einbruch der Konjunktur in verschiedenen Märkten, nicht nur in Deutschland. Dazu kommen gestiegene Rohstoffkosten und weiterhin sehr hohe Energiekosten. Besonders bedenklich ist die starke Konkurrenz chinesischer Stahlerzeuger auf dem europäischen Markt.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/thyssenkrupp-kaempft-um-existenz

 

19.10.2023 Hohe Energiekosten – Stahlwerk Hamburg setzt Produktion aus
 
Erneut steht Kurzarbeit für die meisten der 550 Beschäftigten im Waltershof-Stahlwerk in Hamburg bevor, und die Produktion wird für mehrere Wochen ausgesetzt. Das Stahlwerk in Waltershof zählt zu den Industrieunternehmen mit dem höchsten Energieverbrauch. In der Stahlproduktion werden erhebliche Mengen Gas und elektrischer Strom benötigt. Aufgrund der drastischen Erhöhung der Energiekosten infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat der Mutterkonzern ArcelorMittal nun beschlossen, die Produktion noch in diesem Jahr für mehrere Wochen vollständig einzustellen.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/hohe-energiekosten-stahlwerk-hamburg-setzt-produktion-aus

 

16.10.2023 Massiver Stellenabbau bei DB-Cargo – auch Lokführer und Führungskräfte betroffen
 
DB Cargo hat in den letzten Jahren Verluste verzeichnet, allein im letzten Jahr 655 Millionen Euro. Sigrid Nikutta hat im Frühjahr Unterstützung von Roland Berger geholt, um das Unternehmen zu restrukturieren. Nach monatelangen Beratungen hat DB-Cargo ein Sparkonzept erstellt, das den Abbau von etwa 1800 Stellen im Bereich kombinierter Verkehr bei Cargo vorsieht.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/massiver-stellenabbau-bei-db-cargo-auch-lokfuehrer-und-fuehrungskraefte-betroffen

 

14.10.2023 Windkraftanlagenhersteller Siemens Gamesa plant Werkschließungen
 
Die Tochtergesellschaft Siemens Gamesa, die auf Windkraft spezialisiert ist, hat Siemens Energy in den letzten Jahren finanziell belastet. Angesichts dieser Herausforderungen plant Siemens Energy nun ein umfassendes Sparprogramm, um das defizitäre Windkraftgeschäft wieder auf Kurs zu bringen.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/windkraftanlagenhersteller-siemens-gamesa-plant-werkschliessungen

 

13.10.2023 Zahl der Insolvenzen in Deutschland steigt im September weiter
 
Die Zahl der Unternehmensaufgaben und der Privatinsolvenzen in Deutschland steigt auch weiterhin – wenn auch nicht mehr so stark wie im Sommer. Im September gab es 19,5 Prozent mehr bei den Amtsgerichten gemeldete Insolvenzen als im Vorjahresmonat.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/zahl-der-insolvenzen-in-deutschland-steigt-auch-im-september-a4443147.html

 

29.09.2023 Valeo will Elektromotorenwerk in Bad Neustadt schließen
 
Wegen einem Mangel an Aufträgen wird das Valeo-Werk geschlossen, die Fertigung soll nach Polen verlagert werden. Die Forschung soll erhalten bleiben.
Quelle: golem.de/news/zulieferer-valeo-will-elektromotorenwerk-in-bad-neustadt-schliessen-2309-178109.html

 

23.09.2023 Energiewende füttert chinesische Solar-Industrie: EU-Hersteller vor Bankrott
 
Wie schon „Solarworld“ des grünen Profiteurs Frank Asbeck stehen nun weitere europäische Solarpaneel-Hersteller vor der Pleite. Grund: China übernimmt die „Energiewende“-Wirtschaft.
Quelle: auf1.info/energiewende-fuettert-nur-chinesische-industrie-eu-hersteller-vor-bankrott

 

23.09.2023 Die deutsche Industrie wird beerdigt: 130 Jahre altes Düsseldorfer Stahlwerk geschlossen
 
Das neuste Beispiel dieser Industrievernichtung ist das Vallourec-Stahlwerk in Düsseldorf. In diesem Werk wurden nahtlose Stahlrohre hergestellt. Diese werden zum Beispiel für Ölpipelines genutzt und auch für den Transport von Wasserstoff gebraucht. 1899 wurde das Werk von den Brüdern Mannesmann gegründet und gehört seit 2005 dem französischen Unternehmen Vallourec. Nun wurde es geschlossen. 2022 beschloss Vallourec, die Produktion der Stahlrohre aus Deutschland nach Brasilien zu verlagern. Am 21.09.2023 wurde das letzte Rohr in diesem historischen Walzwerk hergestellt.
Quelle: apollo-news.net/130-jahre-altes-duesseldorfer-stahlwerk-geschlossen-die-deutsche-industrie-wird-beerdigt

 

10.09.2023 Stillstand auf der Baustelle: Pleitewelle in der Baubranche zieht immer weitere Kreise
 
Innerhalb kürzester Zeit sind mehrere Unternehmen in der Immobilienbranche in Deutschland pleite gegangen. Development Partner, die Project-Gruppe, Euroboden und die Gerchgroup – alles Projektentwickler, die im August Insolvenz angemeldet haben. Doch damit droht nun ein Dominoeffekt zu greifen, dass weitere Insolvenzen nach sich zieht. Und die Dominosteine fallen schon.
 
So teilte der Insolvenzverwalter der Project-Gruppe, die Kanzlei Schulze & Braun, am Freitag mit, dass 56 der 118 Projektgesellschaften der Gruppe nun Insolvenz beantragt haben. Davon handele es sich bei 33 noch nicht fertiggestellte Bauprojekte. Im Klartext also: Auf den Baustellen Project-Gruppe steht es jetzt still, ob die dort geplanten Wohnungen noch fertig werden ist ungewiss.
Quelle: merkur.de/wirtschaft/zieht-immer-weitere-kreise-immobilien-wohnungen-pleitewelle-in-der-baubranche-zr-92498647.html

 

04.09.2023 Letzter deutsche Güterwagenhersteller insolvent – Waggonbau Niesky stellt Produktion ein
 
Nach vielen Monaten von Mahnwachen, Appellen an den Besitzer und der Suche nach neuen Investoren endet für den letzten deutschen Güterwagenhersteller nun alles. Niesky muss sich von einem langjährigen Traditionsunternehmen verabschieden. Eine Übergangslösung in Form einer Beschäftigungsgesellschaft soll den Mitarbeitern helfen. Der 195 Jahre alte Waggonbau Niesky ist insolvent und hat Ende August endgültig seinen Betrieb eingestellt.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/letzter-deutsche-gueterwagenhersteller-insolvent-waggonbau-niesky-stellt-produktion-ein

 

30.08.2023 Albtraum statt grünes Wirtschaftswunder – immer mehr Firmen in der Windkraftbranche insolvent
 
Windkraft soll stärker genutzt werden, aber viele Hersteller der Branche müssen mittlerweile in Deutschland Insolvenz anmelden. Im Verkehrsbereich gibt es ähnlich viele Pleiten (ZDF: 27.08.23). Bundeskanzler Olaf Scholz hat noch vor wenigen Monaten ein grünes Wirtschaftswunder durch die Energiewende versprochen. Allerdings zeichnet sich momentan eher das Gegenteil ab. Immer mehr deutsche Unternehmen können in dieser Branche nicht mehr wettbewerbsfähig produzieren und schließen ihre Produktionsstätte, oder verlagern diese ins Ausland.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/albtraum-statt-gruenes-wirtschaftswunder-immer-mehr-firmen-in-der-windkraftbranche-insolvent

 

30.08.2023 Versandhändler mit 100-jähriger Tradition: Endgültiges Aus für die Klingel Gruppe
 
Die Klingel Gruppe steht vor dem Aus. Der in Pforzheim ansässige Versandhauskonzern werde den Geschäftsbetrieb Ende Januar 2024 einstellen, teilte die K–Mail Order GmbH & Co. KG, auch als Klingel Gruppe bekannt, am Montag mit. Trotz intensiver Bemühungen sei es nicht gelungen, Investoren für die Gruppe zu finden. Angesichts der schwierigen Branchen- und Unternehmenssituation seien Interessenten nicht bereit, in die Unternehmensgruppe als Ganzes zu investieren und diese auf Basis der ausgearbeiteten Sanierungskonzepte fortzuführen.
Quelle: epochtimes.de/etplus/versandhaendler-mit-100-jaehriger-tradition-endgueltiges-aus-fuer-die-klingel-gruppe-a4391673.html (Abo)

 

28.08.2023 Zahl der Schuhgeschäfte schrumpft weiter
 
Immer mehr Schuhhändler in Deutschland geben auf. Nach Schätzungen des Handelsverbandes Textil Schuhe Lederwaren (BTE) hat sich die Zahl der Schuhgeschäfte seit Jahresbeginn erneut um rund 500 auf etwa 9.500 verringert. Gründe für die Entwicklung seien nicht zuletzt die deutlich gestiegenen Kosten für Personal, Energie und Mieten, sowie die anhaltende Konsumflaute in Deutschland, sagt BTE-Hauptgeschäftsführer Rolf Pangels anlässlich der Messe „Shoes“ in Düsseldorf.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/zahl-der-schuhgeschaefte-schrumpft-weiter-a4389887.html

 

28.08.2023 „Dramatischer Niedergang“ – Immer mehr Traditionsgeschäfte geben auf
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Fachhändler, kleine Läden, Geschäfte mit individuellen Angeboten. In den Ladenzeilen der Innenstädte finden sich in verwaisten Schaufenstern immer öfter „Zu vermieten“-Schilder. Der inhabergeführte Fachhandel kämpft ums Überleben, immer mehr Betriebe müssen aufgeben. Derweil breiten sich auch in den Innenstädten zunehmend große Handelsketten aus.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/dramatischer-niedergang-immer-mehr-traditionsgeschaefte-geben-auf-a4388080.html (Abo)

 

24.08.2023 Nächste Pleite unter Immobilienentwicklern – Gerch insolvent
 
Binnen weniger Wochen haben bereits mehrere Projektentwickler Insolvenz angemeldet, betroffen sind unter anderem der Luxus-Immobilienentwickler Euroboden sowie die Nürnberger Project-Immobilien-Gruppe mit geplanten Vorhaben von 3,2 Milliarden Euro. Die Fälle haben weitreichende Folgen: Mehr Wohnungskäufer bangen um ihre Eigenheime, Sparer um Fondsinvestments und Handwerker wegen offener Rechnungen.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/naechste-pleite-unter-immobilienentwicklern-gerch-insolvent-a4386314.html

 

23.08.2023 Zigtausend Jobs bedroht: Aluminium Deutschland verkündet alarmierende Zahlen
 
Die Aluminiumproduktion in Deutschland ist im zweiten Quartal wieder deutlich gesunken. Bei den Primäraluminiumhütten ging das Produktionsvolumen um knapp die Hälfte zurück. Auch die Halbzeugfertigung mit Aluminium muss dabei Rückschläge im 2-stelligen Bereich verkraften. Rob van Gils, der Präsident von Aluminium Deutschland (AD), kommentiert angesichts der alarmierenden Produktionsrückgänge: „Der Exodus der Industrie hat bereits begonnen und nimmt immer mehr Fahrt auf. Die industrielle Wertschöpfung und damit der Wohlstand in Deutschland stehen auf dem Spiel.“
Quelle: maschinenmarkt.vogel.de/aluminium-deutschland-verkuendet-alarmierende-zahlen-a-a85625021bc6271534cb290de1dd46f3/

 

21.08.2023 Dachboxenhersteller KAMEI ist insolvent
 
KAMEI, gegründet im Jahr 1952 von Karl Meier, einem früheren Konstrukteur für Innenausstattung bei Volkswagen, gilt als eine der renommiertesten Marken in der Branche für Autozubehör in Deutschland. Besondere Bekanntheit erlangte das Unternehmen durch die Erfindung des Heckspoilers und der „Schlummerrolle“. Das Unternehmen konnte insbesondere durch den Verkauf von Dachgepäckträgern, den Vorläufern der heute verbreiteten Dachboxen, durchstarten.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/dachboxenhersteller-kamei-ist-insolvent-a4378106.html

 

10.08.2023 Lanxess will zwei Werke in Deutschland schließen
Lanxess, ein Unternehmen im Bereich Spezialchemie, plant, ein Sparprogramm einzuführen und könnte zwei Produktionsstätten in Deutschland stilllegen. Der Sektor steht unter großem Druck. Matthias Zachert, der Vorsitzende von Lanxess, äußerte sich kritisch gegenüber der Politik.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/die-deindustrialisierung-schreitet-voran-lanxess-will-zwei-werke-in-deutschland-schliessen

 

 

04.08.2023 Lanxess-Chef warnt: „Die De-Industrialisierung beginnt“
 
Der Spezialchemiekonzern Lanxess plant angesichts des hohen Strompreises und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen möglicherweise zwei Produktionsbetriebe an seinem Standort Krefeld-Uerdingen zu schließen. Die Hexan-Oxidation sei extrem energieintensiv und solle bis 2026 stillgelegt werden, teilte der Kölner M-Dax-Konzern am Freitag mit. „Hier verbrennen wir schon seit einiger Zeit Geld, und wir gehen nicht davon aus, dass sich das ändern wird“, sagte der Lanxess-Vorstandsvorsitzende Matthias Zachert in einer Telefonkonferenz.
Quelle: faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/lanxess-schliesst-moeglicherweise-zwei-betriebe-de-industrialisierung-beginnt-19081123.html

 

03.08.2023 Yves Rocher schließt alle Filialen im deutschsprachigen Raum
 
Das französische Kosmetikunternehmen Yves Rocher schließt alle Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Mit dem derzeitigen Geschäftsmodell ist Yves Rocher nicht mehr in der Lage, nachhaltig und erfolgreich zu wirtschaften“, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart auf Anfrage mit. Die Läden sollen in den kommenden Monaten nach und nach geschlossen werden.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/yves-rocher-schliesst-alle-filialen-im-deutschsprachigen-raum-a4362604.html

 

02.08.2023 Biomethan-Händler bmp vor Insolvenz: BHKW von Landwirten stehen still
 
Die im Biomethanhandel führende bmp greengas GmbH befindet sich im Insolvenzverfahren. Manche Landwirte, die mit dem Unternehmen Verträge abgeschlossen haben, erhalten im Moment kaum noch Lieferungen für den Betrieb ihrer Blockheizkraftwerke (BHKW). Jetzt könnte sich die Lage weiter zuspitzen.
Quelle: agrarheute.com/energie/biomethan-haendler-bmp-insolvenz-bhkw-landwirten-stehen-still-609727

 

02.08.2023 Allnex schließt Chemiefabrik nach 90 Jahren
 
Thomas Kadowsky ist 58 Jahre alt und war davon ausgegangen, bis zur Rente in der Kunstharzfabrik des Allnex-Konzerns in Hamburg zu arbeiten. Mit der Ankündigung des Arbeitgebers im März hat sich das jedoch erledigt: Das Werk in Wandsbek im Nordosten der Hansestadt wird im kommenden Juni geschlossen – 130 Beschäftigte verlieren ihren Job.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/deutschlands-chemieindustrie-in-der-krise

 

31.07.2023 Autozulieferer schließt zwei fränkische Werke – 270 Arbeitsplätze betroffen
 
„Die Fehrer Automotive sieht sich zu einer umfangreichen Restrukturierung gezwungen. Die Produktion an den deutschen Standorten in Großlangheim und Wiesentheid wird bis spätestens Ende 2024 auslaufen und an andere Standorte verlagert werden“, so die Geschäftsleitung. „Nur so kann Schaden von der gesamten Fehrer-Gruppe abgewendet werden.“ Die Automobilzulieferindustrie in Deutschland bekomme die „Kostenexplosion besonders stark zu spüren“, heißt es zu den Hintergründen.
Quelle: infranken.de/lk/kitzingen/kitzingen-autozulieferer-fehrer-schliesst-zwei-fraenkische-werke-270-arbeitsplaetze-betroffen-art-5736434

 

29.07.2023 Deutsches Elektronik-Unternehmen ABL nach über 100-jährigem Bestehen insolvent
 
Seit einem Jahrhundert ist das Elektro-Unternehmen „ABL“ in der bayerischen Stadt Lauf tätig. Es ist bekannt für die Entwicklung des Schuko-Steckers und den Verkauf von Ladesäulen und Wallboxen. Jetzt musste das Familienunternehmen Insolvenz anmelden. Dies hat das Unternehmen in einer offiziellen Mitteilung bekannt gegeben.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/deutsches-elektronik-unternehmen-abl-nach-ueber-100-jaehrigem-bestehen-insolvent

 

28.07.2023 Meyer Burger wählt USA für Solarproduktion: Subventionen und Strompreise entscheiden
 
Wirtschaftsminister Robert Habeck hatte Meyer Burger im Juni noch Unterstützung für die Produktion in Deutschland versprochen. Aber für Meyer Burger, den führenden europäischen Produzenten von Solarpanels, ist das nicht genug. Anstatt in Deutschland zu expandieren, plant die schweizerische Firma, jetzt in den USA zu investieren. Sie beabsichtigt, in Goodyear, Arizona, eine neue Fabrik zu errichten und ab Ende 2024 Solarzellen „Made in USA“ anzubieten.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/meyer-burger-waehlt-usa-fuer-solarproduktion-subventionen-und-strompreise-entscheiden

 

26.07.2023 Stahlproduktion bricht ein – und der Ruf nach dem Industriestrompreis wird lauter
 
Die Bilanzen sind eindeutig. Rohstahlproduktion: Minus 5,3 Prozent im Halbjahr. Walzstahl: Minus 5,7% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Und der Absturz beschleunigt sich offenbar noch: Allein im Juni sank die Rohstahlproduktion um 8,4% gegenüber dem Vorjahresmonat. Besserung erwartet niemand in der Branche: Der Geschäftsklimaindex liegt um fast 16% unter dem Vorjahreswert.
Quelle: welt.de/wirtschaft/article246573426/Stahlproduktion-bricht-ein-Ruf-nach-dem-Industriestrompreis-wird-lauter.html

 

22.07.2023 VW-Chef Blume: Strompreis in Deutschland zu hoch für neue Batteriefabrik
 
Die hohen Energiepreise in Deutschland erschweren nach Einschätzung von Porsche- und Volkswagen-Chef Oliver Blume die Entscheidung für den Bau einer großen neuen Batteriefabrik in Deutschland. Sein Unternehmen suche nach Standorten mit Industriepreisen „unter sieben Cent pro Kilowattstunde inklusive aller Nebenkosten“. Davon sei Deutschland derzeit weit entfernt. Aus diesen Gründen habe VW kürzlich entschieden, eine Batteriefabrik in Kanada zu bauen. Für die Standortwahl spielten außerdem die behördliche Abwicklung und die Förderung eine Rolle. Dort gebe es stabile und langfristige Energiepreisgarantien.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/vw-chef-blume-strompreis-in-deutschland-zu-hoch-fuer-neue-batteriefabrik

 

21.07.2023 Chemieverband: „Glaube an den Standort Deutschland schwindet“
 
Nach der Gaskrise hatte die Chemieindustrie vorsichtig Hoffnung auf Besserung der Lage geschöpft. Doch die hat sich nach einem schwachen ersten Halbjahr zerschlagen. Der Branchenverband und fordert erneut Staatshilfen. Der Verband der Chemischen Industrie senkte in Frankfurt seine Prognose für das laufende Jahr deutlich. Er rechnet nun damit, dass die Produktion in der Chemie- und Pharmabranche kräftig um 8% gemessen am Vorjahr schrumpft. Die Herstellung der Chemie allein betrachtet dürfte gar um 11% zurückgehen. Der Branchenumsatz könnte um 14% sinken.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/chemieverband-glaube-an-den-standort-deutschland-schwindet-a4347328.html

 

15.07.2023 Insolvenzwelle erfasst Deutschland: Firmenpleiten um 50% gestiegen
 
Aktuelle Daten zeigen sogar, dass die Insolvenzzahlen im Juni den höchsten Wert seit sieben Jahren erreicht haben.
Quelle: epochtimes.de/wirtschaft/insolvenzwelle-erfasst-deutschland-firmenpleiten-um-50-prozent-gestiegen-a4340309.html

 

13.07.2023 Abwanderung der deutschen Industrie: „Das ist ein neuer Schlag in die Magengrube“
 
Deutsche Chemiekonzerne schauen jetzt verstärkt ins Nicht-EU-Ausland, wenn es um Investitionen geht. „Investitionen in neue Anlagen und neue Technologien … strömen aus Deutschland“, bedauerte Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und Aufsichtsrat bei der BASF, neulich in der Financial Times. Dieser Trend habe sich „seit dem Energieproblem“ nur beschleunigt. Die Hauptnutznießer sind laut Vassiliadis China und die USA, die deutschen Unternehmen Komplettpakete aus Steueranreizen, einem Zugang zu grüner Energie und einer beschleunigten Regulierung anbieten.
Quelle: berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/deindustrialisierung-wirtschaft-abwanderung-der-deutschen-industrie-das-ist-ein-neuer-schlag-in-die-magengrube-li.368676

 

03.07.2023 Katastrophaler Absturz: Maschinenbau-Aufträge aus dem Euroraum -36 %
 
Die Nachfrage für den deutschen Maschinenbau aus dem Ausland ging laut VDMA im Mai im Jahresvergleich um 18% zurück; die Inlandsorders stiegen dagegen um 9%. Im Schnitt waren es -10%. Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum März bis Mai 2023 sanken die Bestellungen im Jahresvergleich um real 12% zum Vorjahr. Aus dem Inland kamen 6% weniger Orders, aus dem Ausland wurden 15% weniger Aufträge verbucht. Die Euro-Länder blieben um 23% unter Vorjahresniveau mit ihren Aufträgen für den deutschen Maschinenbau, das Minus aus den Nicht-Euro-Ländern betrug 11%. Im Dreimonatsschnitt sieht die Lage noch schlechter aus. Die Daten vom Maschinenbau sind ein Indiz dafür, dass sich die Rezession in Deutschland im Lauf des Jahres verschärfen könnte.
Quelle: finanzmarktwelt.de/maschinenbau-mit-katastrophalem-absturz-aktuelle-daten-275732

 

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