03.03.2026 Deutlicher Geld-Boost: Politikergehälter steigen 50 Prozent schneller als im TVöD
Zum 01.07.2026 steigen die Diäten der Bundestagsabgeordneten um satte 497 Euro im Monat – das entspricht einem Plus von 4,2%. Im öffentlichen Dienst hingegen müssen sich Beschäftigte mit 2,8% zufriedengeben. Ein Vergleich, der viele aufhorchen lässt. Bundestagsabgeordnete bekommen damit monatlich 12.330 € brutto – erstmals in der Geschichte wird die 12.000-€-Marke geknackt. Bereits im letzten Jahr wurden die Diäten um 600 € erhöht.
Quelle: merkur.de/verbraucher/prozent-schneller-als-im-tvoed-deutlicher-geld-boost-politikergehaelter-steigen-50-94191412.html
06.02.2026 Teure Bürokratie: Verwaltungskosten des Bürgergelds steigen auf fast acht Milliarden Euro
Die Verwaltung des Bürgergelds entwickelt sich zunehmend zu einem Kostentreiber. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Ausgaben auf 7,97 Mrd. €. Das entspricht einem Anstieg von rund 41% im Vergleich zu 2015, als noch 5,64 Mrd. € aufgewendet wurden. Nach Berechnungen des „Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe“ lagen die Verwaltungskosten pro erwerbsfähigem Bürgergeldempfänger zuletzt bei 2046 € jährlich. Damit wurde erstmals die Schwelle von 2000 überschritten. Vor zehn Jahren lag dieser Wert noch bei 1303 .
Quelle: apollo-news.net/teure-brokratie-verwaltungskosten-des-brgergelds-steigen-auf-fast-acht-milliarden-euro/
04.02.2026 Illegale Massenmigration überlastet Justizsystem: Asylklagen fluten Verwaltungsgerichte
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat Personal aufgestockt und bearbeitet Anträge nun schneller. Doch die Migranten lassen die beschleunigt eintrudelnden Ablehnungen nicht auf sich sitzen: Sie klagen sich durch alle Instanzen, angefangen bei den Verwaltungsgerichten. Wie das funktioniert, wird ihnen von linksgrünen Vorfeldorganisationen und sogenannten NGOs gezeigt.
Quelle: report24.news/illegale-massenmigration-ueberlastet-justizsystem-asylklagen-fluten-verwaltungsgerichte/
15.10.2025 Über 500 verschiedene Sozialleistungen in Deutschland
In Deutschland gibt es derzeit über 500 verschiedene Sozialleistungen. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Forschungsbericht des ifo Instituts, der alle Sozialleistungen auf Bundesebene dokumentiert. Allein die Sozialgesetzbücher umfassen derzeit 3.246 Paragraphen, die sowohl die Sozialleistungen selbst als auch Regeln enthalten, die für ihre Umsetzung erforderlich sind. Hinzu kommen Gesetze, die weitere Leistungen begründen, wie beispielsweise das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, das Bundesausbildungsförderungsgesetz, das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz oder das Gesetz über die Familienpflegezeit.
Quelle: ifo.de/pressemitteilung/2025-10-15/ueber-500-verschiedene-sozialleistungen-deutschland
17.03.2025 Jobcenter: Nur etwa 40 Prozent des Gesamtbudgets für Vermittlung von Arbeitssuchenden – Tendenz sinkend
Eine mögliche Reform des Bürgergelds sollte nach Ansicht der „Bertelsmann Stiftung“ auch die Verwaltungen der Jobcenter umfassen. Dort werde seit Jahren immer weniger Geld für Arbeitsförderung und immer mehr Geld für das Verwalten ausgegeben, teilte die Stiftung in Gütersloh am 17.03.2026 unter Berufung auf eine eigene Studie mit. Demnach wachsen die Ausgaben, während gleichzeitig wenige Menschen in Arbeit vermittelt werden.
Quelle: epochtimes.de/politik/deutschland/jobcenter-nur-etwa-40-prozent-des-gesamtbudgets-fuer-vermittlung-von-arbeitssuchenden-tendenz-sinkend-a5076299.html
20.01.2025 Öffentlicher Dienst in NRW: Weiterer Personalaufbau
Im Jahr2023 wiesen Land und Kommunen 890.000Beschäftigte auf und somit rund 120.000Beschäftigte mehr als im Jahr2013 (Statistisches Bundesamt). Von dem Zuwachs entfallen lediglich zwei Fünftel (48.000Beschäftigte) auf das Land, während drei Fünftel des Zuwachses (72.000Beschäftigte) auf die Kommunen entfallen. Auch prozentual fiel der Zuwachs bei den Kommunen mit 22% deutlich stärker aus als beim Land mit 11%. Auch bundesweit zeigt sich ein Aufwuchs der Beschäftigung im öffentlichen Dienst. Trotzdem werden die Beschwerden über einen Personalmangel immer lauter. Behauptet wird, es fehlten bundesweit gegenwärtig mehr als 570.000 Beschäftigte.
Quelle: iwkoeln.de/studien/bjoern-kauder-weiterer-personalaufbau.html
09.10.2024 Steuerverschwendung in Deutschland: 600.000 Euro für einen Beamten, der gar nicht arbeitet
Im Fokus des Schwarzbuchs für 2024/25 stehen die Bürokratie und ihr konsequenter Ausbau. Jahr für Jahr würden hier Milliarden Euro versickern. 23,7 Mrd. € sind es demnach, die für den bürokratischen Erfüllungsaufwand allein in der Berichtsperiode 2022/23 angefallen sind – eine Verachtfachung im Vergleich zur Vorperiode. Neue Verordnungen aus Brüssel, Gesetze aus Berlin und die Umsetzungsmaßnahmen in den Bezirken lassen die Stapel in den Ämtern höher wachsen. Allein in Berlin ist die Zahl der Landesbeschäftigten seit 2016 um 46% gestiegen.
Quelle: berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/weniger-regulierungswut-des-staates-steuerzahlerbund-zaehlt-buerokratiekosten-zu-verschwendung-li.2261306?id=5ae7f4676849479db5907726fa95097b (Abo)
23.01.2024 INSM-Studie: Stellenmehrung (2017-2024): +41.805 Beamte für die Bundesverwaltung
Eine Studie der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ zeigt, der Bundeshaushalt 2024 plant 298.074 Stellen, darunter 194.034 Planstellen und 104.040 Stellen, mit einer beeindruckenden Zunahme von 41.805 Stellen seit 2017 (16% Anstieg).
Quelle: insm.de/aktuelles/publikationen/buerokratieabbau-studie-stellenmehrung