Ohne Rücksicht auf Verluste

08.04.2026 Hoher Wasserverbrauch von KI-Rechenzentren verursacht Dürre und beeinflusst das Klima – Studie
 
Chile trocknet aus wegen der Cloud – der Wolke, die Daten speichert und keinen Regen bringt. Die Kühlsysteme der Datacenter saugen so viel Wasser ab, dass die Sümpfe bei Santiago austrocknen, der Grundwasserspiegel sinkt, und die Bauern deshalb gezwungen werden auszuwandern.
 
Die Server der Datacenter in Chile, die weltweit auch die künstliche Intelligenz verwalten, brauchen dringend Kühlung. Die Internetgiganten pumpen deshalb jeden Tag Millionen Liter Wasser ab – in einem Land, das schon seit über einem Jahrzehnt von einer Dürre heimgesucht wird.
 
Und das ist erst der Anfang: Die chilenische Regierung hat im vergangenen Jahr einen nationalen Plan für Datacenter verabschiedet, der ihre Verdreifachung im ganzen Land vorsieht.
 
Von derzeit 33 Datenzentren wird Chile in wenigen Jahren auf 100 anwachsen und damit zum dichtesten digitalen Knotenpunkt in Lateinamerika werden
 
Die negativen Auswirkungen des digitalen Wandels spürt die lokale Bevölkerung, etwa die Menschen, die von den Ressourcen des Quilicura-Sumpfes bei der Hauptstadt Santiago leben, denn der trocknet aus. Bauernfamilien verlieren durch die Dürre ihre fruchtbaren Böden.
 
Chile wird zum Schauplatz des Kampfes um den globalisierten digitalen Wandel.

 
Quelle: tkp.at/2026/04/08/hoher-wasserverbrauch-von-ki-rechenzentren-verursacht-duerre-und-beeinflusst-das-klima-studie
 

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