„Ohne Menschen geht die Welt weiter, ohne Ameisen geht sie für immer kaputt.“

09.02.2026 Insektenschwinden: Das leise Sterben, das alles bedroht
 
Der rasante Schwund der Insekten gilt längst nicht mehr nur als lokales oder randständiges Umweltproblem. Er entwickelt sich zu einem der alarmierendsten Frühwarnsignale für einen systemischen biologischen Zusammenbruch – sowohl in natürlichen Ökosystemen als auch mit direkten Rückwirkungen auf die menschliche Gesundheit und Nahrungssicherheit. Dieser These widmet sich ein Beitrag des Arztes und Wissenschaftlers Joseph Varon.
 
Viele Insektenarten empfinden so manche Menschen als lästig oder gar eklig. Dazu zählen sicherlich die vielen Wespen im August oder auch Ameisen. Doch wie sagte der Kinderbuchautor Janosch so treffend:
 
„Ohne Menschen geht die Welt weiter, ohne Ameisen geht sie für immer kaputt.“
 
In der Tat bilden nicht nur Ameisen, sondern Insekten insgesamt das fundamentale Rückgrat nahezu aller terrestrischen Ökosysteme.
 
Sie bestäuben Pflanzen, zersetzen organisches Material, dienen als Nahrungsgrundlage für Vögel, Fledermäuse, Amphibien, Fische und Reptilien und halten Nahrungsketten in Gang.
 
Ihr Verschwinden ist daher kein isolierter Verlust, sondern ein Indikator für tieferliegende Störungen.
 
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