Datensammelwut

Heute Morgen war ich bei einem „Fleurop“-Blumenladen, um einer Freundin zum Geburtstag einen Strauß zuzusenden.
 
Als Erstes fiel mit auf, dass die Verkäuferin mit dem System zu kämpfen hatte, was ihr etwas peinlich war. Nachdem ich mich als jemand zu erkennen gab, der in der Branche arbeitet und Verständnis zeigte, entspannte sie sich.
 
Wir gingen einige Variationen durch, und ich gab ihr die Adresse meiner Freundin. Dann fragte sie nach meiner.
 
„Wozu?“, fragte ich. „Ich bezahle bar.“
 
Ohne meine Adresse könne sie den Auftrag nicht annehmen, war die Antwort.
 
„Tut mit leid, aber dieses Abgreifen von Daten unterstütze ich nicht“, war meine Erwiderung.
 
Dabei hatte ich nicht den Eindruck, dass sie verärgert war, sondern es verstand.
 
Ich kaufte noch ein paar Blumen für mich und verließ das Geschäft mit dem Vorsatz, meiner Freundin die Blumen bei unserem nächsten Treffen mitzubringen.
 
Gelbe Rosen
 
Ohne „Fleurop“, sondern direkt über die nette Blumenhändlerin, die sehr wahrscheinlich finanziell sogar noch einen Vorteil von dem Direktkauf hat.
 
Umgekehrt hätte ich auch kein Problem, wenn meine Adresse bekannt wäre. Was ich aber nicht toleriere, sind Verknüpfungen – welcher Art auch immer.

 

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