03 Jan 2017
 

… und wieder einmal wird von Feministinnen relativiert, was das Zeug hält – auf ausgesprochen perfide Weise, wie dieses Beispiel zeigt.

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Tweet 1: These aufstellen, nicht auf Fragen eingehen, sofort „Gegenbeweise“ fordern
Tweet 2: „Tatsachenbehauptung“ aufstellen, „Beweisführung“ erbringen („alle“ Statistiken)
Tweet 3: „Gegner“ als postfaktisch und damit faktisch als „dumm“ bezeichnen

Eine beliebte (und leider auch bewährte) Taktik, allerdings nicht nur von Feministinnen.

Am meisten nervt mich bei solchen „Diskussionen“ immer das Zitieren von Kriminalstatistiken, die auf Anzeigen und Ermittlungen gegen Tatverdächtigen basieren. Tatverdächtig sein heißt nicht zwangsläufig Täter zu sein. Die Aufklärungsquote betrug 2015 circa 56%; wie viele dann letztendlich verurteilt wurden, steht wieder auf einem anderen Blatt.

Wenn man bedenkt, dass es (zum Leidwesen mancher) immer noch mehr Biodeutsche als Nichtdeutsche gibt, sind natürlich deutsche Tatverdächtige in der Überzahl. Komma … aber …

Deutschland hatte 2015 82.176 Mio. Einwohner, davon 9,1 Mio. Nichtdeutsche (Quelle: statista.de und destatis.de). Das ist ein Verhältnis von ungefähr 9:1. Bei den Tatverdächtigen liegt das Verhältnis bei 3:1. Die Aussage „die meiste sexualisierte Gewalt geht von Deutschen aus“ stimmt – zahlenmäßig. Prozentual dürften jedoch Nichtdeutsche weitaus gewalttätiger sein.

Und hier kommt endlich meine Chance, auch mal eine Tatsachenbehauptung aufzustellen. Da wir deutschen Frauen wesentlich emanzipierter sind als die Nichtdeutschinnen, stellen wir auch mehr Anzeigen. Aus diesem Grund ist die Dunkelziffer bei sexueller Gewalt auf der anderen Seite wesentlich höher.

JustMy2Cent

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