28 Apr 2017
 

Man hört ja oft von den Kämpferinnen für Gleichheit und Frauenquote, Geschlecht sei nur ein „soziales Konstrukt“, das es „zu überwinden gelte“. Wenn man sich allerdings die nachfolgende Statistik ansieht, müsste man das Fazit ziehen, dass die für die Erziehung zuständigen Frauen (die nach wie vor den größten Anteil der Erziehenden und Erzieherinnen ausmachen) dabei grandios versagen.

Es könnte aber möglicherweise auch daran liegen, dass die meisten Frauen überhaupt kein Interesse an naturwissenschaftlichen oder technischen Fächern haben, sondern lieber sozial- oder medienwissenschaftliche Fächer belegen, um anschließend Berufe zu ergreifen, in denen sie sich beschweren können, dass Geschlechtsgenossinnen keine technischen oder naturwissenschaftlichen Studienfächer ergreifen würden, weil das sozial so konstruiert ist.

Was auch immer der Grund ist, eins steht fest: An den Männern liegt es definitiv nicht!

 

Quelle:
https://de.statista.com/infografik/9140/beliebteste-studiengaenge-in-deutschland/

23 Apr 2017
 

Vorletzte Woche brachte die FAZ ihr wöchentliches Magazin heraus, in dem es unter anderem um Gewalt von Frauen gegen Männer ging. Da dies ein Thema ist, das so gut wie überhaupt nicht im öffentlichen Fokus steht, investierte ich gerne die 3 Euro 50.

Interviewpartner von Leonie Feuerbach waren Martin Krüger und Natalie Kuhn, deren beider Namen jedoch aus verständlichen Gründen geändert wurden. Martin Krüger ist „Mitte 40 mit sanften Augen und sanfter Stimme“. Nathalie Kuhn ist „45 Jahre alt, mit rötlich gefärbten Haare und schwarz nachgezogenen Augenbrauen“. Zuerst beschreibt Leonie Feuerbach, warum Natalie auf ihren Mann losging:

Sie wollte geliebt und unterstützt werden, dabei, in einem fremden Land anzukommen, die Sprache zu lernen, eine Arbeit zu finden. Doch ihr Mann zog sich oft zurück. In den Schlägen, so sieht sie es heute, drückte sich auch ihr Bedürfnis nach körperlicher Nähe aus.

Dann war Martin an der Reihe:

Sie nahm Anlauf, sprang ihm mit den Knien voran auf den Rücken und biss mit voller Wucht in sein Ohr. Für ihn bedeutet das einen Bluterguss, Schmerzen, Fassungslosigkeit. Für sie, sagt er, war es wie eine Initialzündung, denn danach wurde sie immer wieder körperlich gewalttätig.

Auch eine Sozialpädagogin namens Antje Pfettscher, die gewalttätige Frauen berät, kam zu Wort:

Unbeherrschtheit, Wutausbrüche und mangelndes Einfühlungsvermögen können Gründe für gewalttätige Verhalten sein. Bei vielen Frauen löse aber auch Überforderung die Gewalt aus. Der Anspruch, eine perfekte Mutter, Partnerin und Geschäftsfrau zu sein, setze manche Frauen so sehr unter Druck, dass sie sich ständig schämten, zu versagen. Die empfundene Hilflosigkeit führe dann teils zu Wut und Aggressivität.

Diese Form der Überforderung spielte auch bei Natalie eine Rolle.

Sie wurde spät Mutter, konnte die schlaflosen Nächte und den Stress mit über 40 kaum bewältigen. Von ihrem Mann fühlte sie sich mit den [zwei] Kindern alleine gelassen.

Es wurden auch noch Reaktionen der Umwelt beschrieben, die ich mir hier jedoch spare.

Die Statistik kam ebenfalls nicht zu kurz. Danach waren im Jahr 2015 circa 23.000 Männer Opfer häuslicher Gewalt. (Die Dunkelziffer dürfte aber – ähnlich wie bei Frauen – höher sein.)

Interessant war das Statement des Berliner Therapeuten Wolfgang Laub, der wegen „Gewalt gegen Männer“ schon Landtage angeschrieben hatte – allerdings ohne Erfolg.

Es ist dasselbe wie früher mit den Frauenhäusern. Mal heißt es, so viele Fälle gebe es doch gar nicht; mal, es sei kein Geld da. So habe man in den siebziger Jahren auch bezüglich der Frauenhäuser argumentiert. Weil es wenig Anzeigen gab, dachte man, es gebe auch keine Fälle. Doch oft trauten sich Frauen damals schlich nicht zu Polizeistellen, in denen nur Männer saßen. Genauso trauten sich Männer heute nicht zu Beratungsstellen, die sich vor allem an Frauen richteten und von Frauen betrieben würden.

Martin Krüger hat sich inzwischen einer Männergruppe angeschlossen und würde gerne seinen Sohn zu sich holen, hat aber aufgrund mangelnder Beweise keine Chance. Nathalie Kuhn hat sich ebenfalls professionelle Hilfe gesucht; auch „um ihre Kinder nicht an das Jugendamt zu verlieren“. Sie hat „irgendwann“ mit den Schlägen aufgehört, allerdings „sei ihr Mann jetzt auf den Geschmack gekommen“. Und Antje Pfettscher hofft, dass Natalie

eines Tages die Kraft haben wird, ihren Mann zu verlassen. Denn sonst, befürchtet sie, könnte ihre Klientin etwas zu, was bei Frauen eigentlich verbreiteter ist, als Männer zu schlagen: ihre Aggression gegen sich selbst zu richten.

 

Es ist zu begrüßen, dass sich Medien inzwischen auch mit dem Thema „Gewalt gegen Männer“ beschäftigen, die wahrscheinlich öfter vorkommt, als wir uns vorstellen können oder wollen. Leonie Feuerbach hat sich bemüht, Martin Krügers Seite möglichst objektiv darzustellen. Genauso hätte ich mir das aber auch bei Natalie Kuhn gewünscht. Dass aber am Ende wieder „die Frau“ das Opfer ist, hinterlässt bei mir einen faden Nachgeschmack.

Leonie Feuerbachs Vita bei der FAZ liest sich so:

Geboren am 3. September 1987 in Berlin. Studium der Soziologie und der Politikwissenschaft in Berlin und Tübingen mit Auslandssemestern in Spanien und Brasilien. Währenddessen freie Mitarbeiterin bei der dpa. Von 2014 bis 2016 Volontärin der F.A.Z. Seit dem 1. April 2016 Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

Anscheinend können studierte Frauen überhaupt nicht anders, als Frauen immer und überall als Opfer zu sehen, weil es ihnen so eingetrichtert wurde. Manchmal wünschte ich nur, sie würden so ab und zu mal einen Schritt zurücktreten und das Verhalten von Frauen etwas kritischer (oder zumindest etwas objektiver) beleuchten. Denn Frauen, die Männer demütigen, schlagen und/oder verletzen – sei es psychisch oder physisch -, sind keine Opfer, sondern Täterinnen. Auch wenn dieser Begriff im Wortschatz eines bestimmten Frauentyps nicht zu existieren scheint.

JustMy2Cent

03 Jan 2017
 

… und wieder einmal wird von Feministinnen relativiert, was das Zeug hält – auf ausgesprochen perfide Weise, wie dieses Beispiel zeigt.

[Zum Vergrößern anklicken]

 

Tweet 1: These aufstellen, nicht auf Fragen eingehen, sofort „Gegenbeweise“ fordern
Tweet 2: „Tatsachenbehauptung“ aufstellen, „Beweisführung“ erbringen („alle“ Statistiken)
Tweet 3: „Gegner“ als postfaktisch und damit faktisch als „dumm“ bezeichnen

Eine beliebte (und leider auch bewährte) Taktik, allerdings nicht nur von Feministinnen.

Am meisten nervt mich bei solchen „Diskussionen“ immer das Zitieren von Kriminalstatistiken, die auf Anzeigen und Ermittlungen gegen Tatverdächtigen basieren. Tatverdächtig sein heißt nicht zwangsläufig Täter zu sein. Die Aufklärungsquote betrug 2015 circa 56%; wie viele dann letztendlich verurteilt wurden, steht wieder auf einem anderen Blatt.

Wenn man bedenkt, dass es (zum Leidwesen mancher) immer noch mehr Biodeutsche als Nichtdeutsche gibt, sind natürlich deutsche Tatverdächtige in der Überzahl. Komma … aber …

Deutschland hatte 2015 82.176 Mio. Einwohner, davon 9,1 Mio. Nichtdeutsche (Quelle: statista.de und destatis.de). Das ist ein Verhältnis von ungefähr 9:1. Bei den Tatverdächtigen liegt das Verhältnis bei 3:1. Die Aussage „die meiste sexualisierte Gewalt geht von Deutschen aus“ stimmt – zahlenmäßig. Prozentual dürften jedoch Nichtdeutsche weitaus gewalttätiger sein.

Und hier kommt endlich meine Chance, auch mal eine Tatsachenbehauptung aufzustellen. Da wir deutschen Frauen wesentlich emanzipierter sind als die Nichtdeutschinnen, stellen wir auch mehr Anzeigen. Aus diesem Grund ist die Dunkelziffer bei sexueller Gewalt auf der anderen Seite wesentlich höher.

JustMy2Cent

01 Nov 2016
 

In den letzten 40 Jahren ist die Zahl der Gewaltverbrechen in Schweden um 300 Prozent gestiegen. Schaut man auf die Zahl der Vergewaltigungen, ist der Anstieg sogar noch gravierender. 1975 wurden bei der Polizei 421 Vergewaltigungen registriert, 2014 waren es 6620. Das ist eine Zunahme um 1472 Prozent!*

Bezeichnend dürfte sein, dass in Schweden die Begründungen (oder sollte ich besser „Rechtfertigungen“ sagen?) für den exorbitanten Anstieg von Verbrechen ähnlich dämlich sind wie bei uns. Ein Argument habe ich bisher allerdings bei uns nicht gehört:

Schwedische Männer kommen mit dem höheren Maß an Gleichstellung
der Geschlechter nicht zurecht und reagieren mit Gewalt gegen Frauen.

Aber wie ich unsere Neo-Feministinnen kenne, wird das nicht allzu lange auf sich warten lassen.

PS: Muss ich erwähnen, dass Schweden eine links-grüne Regierung hat?

Quelle:
* http://www.statusquo-news.de/kriminalitaet-in-schweden-anstieg-vergewaltigungen-um-1472-prozent/